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27.04.2018, 20:20 Uhr GEGEN DAS INSEKTENSTERBEN

Ein Buch, das uns die Bienen wiederbringt – eine gute Idee

Kommentar von Karsten Grosser

Eine Biene ist im Anflug auf eine Süßkirschblüte. Foto: dpaEine Biene ist im Anflug auf eine Süßkirschblüte. Foto: dpa

Melle. Der Meller Naturschützer Kai Behncke will mit einem Einpflanzbuch ein Zeichen gegen das Insektensterben setzen. Im Kommentar begründen wir, warum das eine gute Idee ist.

Keine Brummer, die nerven. Keine Bienen mehr, die sich aufs Marmeladenbrötchen setzen. Weniger Dreck auf der Windschutzscheibe. Toll, oder? Eben nicht. Das Insektensterben mögen viele Menschen nur unterschwellig wahrnehmen. Doch das Alarmsignal wird immer lauter. Denn die kleinen Tiere sind keine Plagegeister, sondern sie nehmen als Bestäuber und Nahrung eine wichtige Rolle ein im Kreislauf der Natur. Was also tun?

Konstruktive Tipps und ohne erhobenen Zeigefinger

Naturschützer wie der Meller Kai Behncke kennen Lösungsansätze, doch noch finden sie zu selten Gehör. Wem fällt schon auf, dass es in blühenden Obstbäumen nicht mehr so laut summt wie noch vor einigen Jahren? Wer darauf hinweisen will und Aufmerksamkeit erlangen möchte, muss neue Wege gehen. Behnckes Einpflanzbuch ist vor diesem Hintergrund eine glänzende Idee, die mit bestem Öko-Charme, konstruktiven Tipps und ohne erhobenen Zeigefinger aufklärt.


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