Drei Fragen an Barbara Manke Anruf nach Melle: „Wäre das was für Euch?“

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Freut sich auf die Ausstellung; Barbara MankeFoto: Christoph FrankenFreut sich auf die Ausstellung; Barbara MankeFoto: Christoph Franken

Melle. Dem deutschlandweit bekannten Karikaturisten Fritz Wolf (1918 - 2001) widmet der Verein zur Förderung von Kunst und Kultur zum 100. Geburtstag eine Sonderausstellung, die am Sonntag dem 29. April um 11.15 Uhr im Ausstellungsgebäude am Engelgarten 31 eröffnet wird. Vereinsvorsitzende Barbara Manke und ihre Mitstreiter begannen mit der Hängung der rund 80 Bilder.

Frau Manke, wie ist der Meller Verein an die begehrte Ausstellung gekommen, die bislang nur im Diözesanmuseum Osnabrück zu sehen war?

Über unsere sehr guten Kontakte zu Hermann Queckenstedt, dem Leiter des Kulturforums Dom und damit auch Direktor des Diözesanmuseums. Wir hatten vor zwei Jahren in Melle bereits gemeinsam mit dem Bistum die Ausstellung des Künstlers und Priesters Kim En Joong gezeigt. Wegen der damaligen guten Kooperation kamen wir überein, die Verbindung zu halten und eventuell wieder etwas gemeinsam zu machen. Insofern wussten wir, was im Diözesanmuseum passiert und umgekehrt. Vor einem Jahr erhielten wir von Herrn Queckenstedt Infos zur geplanten Fritz-Wolf-Ausstellung gepaart mit der Frage: Wäre das nicht was für Euch? Da Wolf in seinem breiten Themenspektrum auch den Bereich Kunst umfasst, waren wir Feuer und Flamme.

Welchen Teil der Osnabrücker Ausstellung können Sie und ihr Team am Engelgarten 31 zeigen?

Wir erhalten einen erklecklichen Teil von Originalbildern sowie hervorragende Reproduktionen. Das wird eine tolle Geschichte mit 60 bis 80 Karikaturen. Wir haben bei uns in sechs Räumen viel Platz dafür und werden auch den Eingangsbereich und den Flur mit einbeziehen. Auf eine Petersburger Hängung, also eine enge Reihung von Bildern, wollen wir aber verzichten und uns auf weniger konzentrieren. Wir haben mit der Hängung begonnen und sind alle schon sehr gespannt.

Wird es auch wie in Osnabrück Führungen geben?

Nein, das können wir als Ehrenamtliche nicht leisten. Aber es gibt Infos über einen Monitor und wir werden auf Anfrage die Ausstellung auch außerhalb der regulären Zeiten öffnen.


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