„Der schwarze Obelisk“ Meller Crew will Roman von Remarque verfilmen

Erich Maria Remarque.
            

            

              
                Foto: Archiv Remarque FriedenszentrumErich Maria Remarque. Foto: Archiv Remarque Friedenszentrum

Melle. Die Filmschaffenden um den Meller Marc Mathew und seine Tochter Abigail wenden sich nach dem großen Erfolg von „Flucht 1937“ einem neuen Projekt zu. Im Mittelpunkt steht dann der Roman „Der schwarze Obelisk“ von Erich Maria Remarque.

„Im April werden wir uns langsam aber sicher dem neuen Projekt, einer Dokumentation über Erich Maria Remarque und seinen Roman „Der schwarze Obelisk“, zuwenden“, erklärte Mathew. Auch hier habe sich schon einiges getan. Elf Mitstreiter hätten sich mit dem Roman inhaltlich intensiv auseinandergesetzt und entsprechendes Feedback gegeben. Das werde aktuell unter filmischen Gesichtspunkten ausgewertet.

Drehorte stehen schon

Die Filmemacher sind aber auch schon auf der Suche nach Drehorten in Osnabrück, wo der weltberühmte Roman von Remarque spielt. „Pastor Hartmut Heyl, Psychiatrieseelsorger am Ameos, hat uns zugesichert, dass wir jeder Zeit in der kleinen Kapelle am Gertrudenberg und auch in der Klinik und im Hof drehen dürfen“, teilte Mathew jetzt seinen Mitstreitern mit. Darunter sind auch wieder mehrere Laienschauspiler aus Melle und aus seinem Kollegenkreis in der Sparkasse Melle. Auch drei Gaststätten in der Osnabrücker Altstadt hätten ihre Lokale als Drehorte bereits fest zugesagt.

Bewährte Crew

Das Filmteam setzt auf ihre bewährte Crew mit Kameraleuten, Sprechern und Schauspielern. Für die Hauptrolle habe der Theaterschauspieler Oliver Meskendahl sein Interesse bekundet. „Das wäre eine große Bereicherung“, sagte Mathew.

Mit Jan Darius Monazahian sei zudem ein Musiker gewonnen worden, der sicherlich mit einigen stimmungsvollen Stücken den Soundtrack erweitern könne.

Remarque-Zentrum unterstützt

Für die fachliche Begleitung des Films haben außerdem der ausgewiesene Remarque-Fachmann Thomas Schneider und Claudia Jung vom Remarque-Friedenszentrum ihre Unterstützung zugesagt.

Der Roman „Der schwarze Obelisk“ spielt in der Inflationszeit vor dem Zweiten Weltkrieg in der fiktiven Stadt Werdenbrück mit dem Ich-Erzähler Ludwig Bodmer. Das Werk Remarques erschien 1956 und enthält starke autobiografische Züge und Werdenbrück ist Osnabrück. Es gilt als Schlüsselroman, mit dem Remarque die Wurzeln des Nationalsozialismus im Kleinbürger- und Bürgertum seiner eigenen Heimatstadt bloßlegt.


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