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16.04.2018, 18:43 Uhr KOMMENTAR

Pendler in Melle durch Home-Office-Tage entlasten

Von Kirsten Muck


Volle Autobahnen sorgen immer wieder für Frust unter den Pendlern. In Deutschland pendeln 18,4 Millionen Menschen zur Arbeit. Foto: Julian Stratenschulte/dpaVolle Autobahnen sorgen immer wieder für Frust unter den Pendlern. In Deutschland pendeln 18,4 Millionen Menschen zur Arbeit. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Melle. Tausende Meller pendeln jeden Tag zur Arbeit, manche nur bis nach Bissendorf oder Rödinghausen, andere auch weiter bis in den Nordkreis oder nach Hannover. Sie alle verbringen mehrere Stunden am Tag im Auto, in Bussen oder Bahnen. Da geht wertvolle Zeit verloren. Deshalb ist es höchste Zeit, flexible Arbeitszeitmodelle zur Regel zu machen, meint unsere Kommentatorin.

Dass der Traumjob nicht immer vor der Haustür liegt, haben die Arbeitnehmer akzeptiert. Nicht umsonst ist die Zahl der Pendler in Deutschland mit 18,4 Millionen so hoch wie noch nie. Also quälen sich die Menschen jeden Morgen durch die Blechlawinen auf den Autobahnen und in den Städten. Vor allem für Frauen, die oft den Spagat zwischen Job und Familie meistern müssen, sind weite Anfahrtswege zur Arbeit eine zusätzliche Belastung im Alltag. Sie verplempern wertvolle Zeit im Auto. Flexible Arbeitszeiten und Home-Office-Tage sollten deshalb in den Unternehmen nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel sein. Wer an nur einem Tag in der Woche zuhause arbeitet, nutzt die Zeit, der er sonst im Auto verbringt, schon sinnvoll für die eigentliche Arbeit und ist weniger gestresst vom Pendeln. Das entlastet nicht nur den Arbeitnehmer, sondern kommt langfristig auch den Unternehmen zu Gute.


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