Grüne fordern zum Handeln auf Gefahrenpunkt in Melle schnell entschärfen

Von Simone Grawe

Nach dem schweren Unfall in der vergangenen Woche, bei der eine Radfahrerin schwer verletzt wurde, fordern die Meller eine Entschärfung der Verkehrssituation. Foto: Die GrünenNach dem schweren Unfall in der vergangenen Woche, bei der eine Radfahrerin schwer verletzt wurde, fordern die Meller eine Entschärfung der Verkehrssituation. Foto: Die Grünen

Melle. Zum Schutz von Radfahrern fordern die Meller Grünen eine Entschärfung des Einmündungsbereichs Westerhausener Straße/Im Gewerbepark in Gesmold.

Hintergrund der Forderung ist der Unfall am Montag vergangener Woche, bei der neuerlich auf dem Radweg von Westerhausen nach Gesmold eine Radfahrerin von einem Lkw erfasst wurde. Die 64-jährige Frau musste nach der Kollision auf die Intensivstation des Meller Krankenhauses gebracht werden.

„Es ist nicht der erste Unfall, bei dem Radfahrer gegen Pkw bzw. Lkw den Kürzeren gezogen haben“ äußert sich Grünen-Sprecher George Trenkler in einer Pressemitteilung: „Viele Beinah-Unfälle zeugen von der Gefährlichkeit dieser Kreuzung“.

Aus der Sicht des umweltpolitischen Sprechers der Grünen könnte dieser Gefahrenpunkt, an dem täglich mehrere hundert Pkw und Lkw den Radweg kreuzen, mit einfachen Mitteln entschärft werden. So sollte die rote Fahrbahnmarkierung des Radweges, die im Kreuzungsbereich wohl wegen des starken Verkehrsaufkommens fast verschwunden ist, umgehend erneuert werden. Aus dem Gewerbegebiet kommend gebe es nur ein Vorfahrt -Achten -Schild: Hier gehört ein Stoppschild mit einer gut sichtbaren Haltelinie hin, möglichst in Signalfarbe“, fordert Trenkler. Das in dezentem Weiß gehaltene etwa DIN A 4-große Schil mit der Abbildung, dass hier Fahrräder die Fahrbahn kreuzen, sollte größer und in Leuchtfarbe sein.

Die roten Hinweisschilder der im Gewerbegebiet ansässigen Firmen verdecken leider die Sicht auf Radfahrer, die aus Westerhausen kommen, und sollten entsprechend versetzt werden.

„Es ist uns schon bewusst, dass sich hier die Zuständigkeiten vom Landkreis Osnabrück und der Stadt überschneiden, aber auf kurzem Dienstweg lassen sich solche Gefahrenpunkte schnell aus der Welt schaffen“, meint der Sprecher der Grünen.