VHS-Kurs zur Gartengestaltung Konzepte für den eigenen Traumgarten in Melle

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Melle. Ein Gestaltungskonzept für ihren eigenen Garten entwickeln die Teilnehmer im Volkshochschulkurs „Gartenplanung leicht gemacht“. In zweimal zwei Unterrichtsstunden skizzieren die Gartenbesitzer unter Anleitung von Kursleiterin Margret Kämpfer einen Gesamtplan für das Außengelände rund um ihr Haus.

Zu den Teilnehmern des aktuellen Kurses gehören einerseits „Bauherren“ und „Häuslebauer“, die nach der Fertigstellung ihres neuen Wohnhauses ein stimmiges Gesamtkonzept für ihren Garten erarbeiten wollen. Andererseits sind aber auch Besitzer von Altgärten dabei, die eine große Veränderung oder komplette Umgestaltung anstreben.

„Wir sind Ende des Vorjahres in unser neues Haus eingezogen und stehen jetzt vor der Herausforderung der Gestaltung unseres 650-Quadratmeter-Gartens“, erklärt Kurteilnehmerin Mirja Heider. Sie hat ihrem Ehemann Patrick Arntzen deshalb zum Geburtstag den VHS-Kurs „Gartenplanung“ geschenkt. Einen Grundstücksplan im Maßstab 1:100 hat das Paar mitgebracht, wie auch die anderen acht Teilnehmer. Gebäude, Bäume und große Sträucher sind bereits eingezeichnet.

Kursleiterin Margret Kämpfer geht „zur Bestandsaufnahme“ von Tisch zu Tisch, gibt Hinweise und Anregungen. „Es geht darum, jeden Garten als Ganzes zu betrachten, denn erst ein Gesamtkonzept macht den Garten schön“, erläutert sie. Das Skizzieren und zeichnerische Weiterentwickeln eines Planes helfe dabei, sich in die Gesamtwirkung eines Grundstücks hinein zu denken. „Denn ohne Konzept kauft man vieles umsonst“, lautet ihr Fazit.

Patrick Arntzen greift vor allem die Anregung auf, neben der Terrasse noch mehrere Sitzecken auf der Rasenfläche anzulegen, damit er nach der Arbeit noch entspannt die Abendsonne genießen kann. Auch Hinweise zur Auswahl der Pflastersteine für Hof und Wege findet er hilfreich. Margret Kämpfer empfiehlt, Elemente des Gartens an Baustoffe der vorhandenen Gebäude anzupassen. Mit Fotos zeigt sie, wie sich Sandsteinblöcke zur Überwindung von Höhenunterschieden in die Gartenlandschaft einer Hanglage optisch einpassen können.

Sitzbereiche zum Genießen

Einen alten Garten, der seit 20 Jahren aus einer 1000-Quadratmeter-Rasenfläche besteht, hat Beate Stüber. Sie wünscht sich künftig „einen Garten mit mehreren Sitzbereichen zum Genießen und wenig Arbeit“. Auf ihrem Plan ist jetzt am Ende des Kurses eine Naturblumenwiese mit Insektenhotel eingezeichnet. Als Einfassung und Abgrenzung zu den Nachbarn will sie Staudenbeete anlegen.

„Unveränderbare Vorgaben, wie Gebäude auf Nachbargrundstücken, bieten immer auch Chancen für eigene Gestaltungsmöglichkeiten“, hat Karola Böttcher im Gartenkurs gelernt. Kursleiterin Margret Kämpfer gibt den Tipp, sich bei der Planung mit einem Klappstuhl in alle Bereiche des Gartens zu setzen: „Jeder neue Blickwinkel kann zu neuen Gestaltungsideen anregen.“

Die Hälfte der zehn Teilnehmer des Kurses „Gartenplanung“, in dem es mehr um Wege, Terrassen, Treppen, Mauern oder Sichtschutz geht, will auch den Folgekurs „Bepflanzungsplanung leicht gemacht“ besuchen. „Für beide Kurse sind im kommenden Semester noch Plätze frei“, versichert Sylke Witte von der Volkshochschule.

Anfragen und Anmeldungen unter Telefon 05422/952759.


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