Feuerwehr erhält Schulungsraum 650.000 Euro für das Feuerwehrhaus in Melle

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Sind mit dem bisherigen Baufortschritt zur Sanierung des Feuerwehrhauses in Melle-Mitte sehr zufrieden: Objektmanagerin Raissa Kolbus und Versorgungsingenieur Gerhard Mlodoch. Foto: Simone GraweSind mit dem bisherigen Baufortschritt zur Sanierung des Feuerwehrhauses in Melle-Mitte sehr zufrieden: Objektmanagerin Raissa Kolbus und Versorgungsingenieur Gerhard Mlodoch. Foto: Simone Grawe

Melle. Von außen kaum sichtbar, aber in dieser Baustelle steckt richtig viel Geld: Mit einem Kostenvolumen von 650.000 Euro wird derzeit das Feuerwehrhaus in Melle-Mitte saniert.

Im Feuerwehrhaus an der Weststraße sind gegenwärtig viele Handwerker tätig. Zum einen wird der Schulungsraum in der ersten Etage erweitert und zum anderen sind umfangreiche Sanierungsarbeiten im gesamten Gebäude erforderlich.

„Mit der Erweiterung des Schulungsraumes erhält die Feuerwehr Melle-Mitte einen modernen und zeitgemäßen Schulungsraum“, sagt der Leiter des städtischen Gebäudemanagements, Guido Kunze.

So erhält die Feuerwehr nicht nur einen weiträumigen Schulungsraum, sondern auch eine neue Teeküche, einen zusätzlichen Besprechungsraum und zwei Büros. Abgerundet wird das Ganze mit modernisierten Sanitäranlagen.

60 Meter Stahlträger

Objektmanagerin Raissa Kolbus und Versorgungsingenieur Gerhard Mlodoch vom städtischen Gebäudemanagement betreuen das Bauvorhaben. So wird der Schulungsraum von 75 Quadratmeter auf 168 Quadratmeter – inklusive Teeküche – erweitert. Im Zuge der Sanierung müssen auch umfangreiche statische und brandschutztechnische Anforderungen im gesamten Feuerwehrhaus erfüllt werden. Das reicht vom Einziehen von Stahlträgern bis zum Errichten von Stützpfeilern: „Dabei werden insgesamt rund 60 Meter Stahlträger verbaut“, erläutert Raissa Kolbus das Ausmaß.

Die Bauarbeiten begannen im März und sollen zum Jahresende abgeschlossen sein. Das wird nach dem gegenwärtigen Stand der Dinge auch zu schaffen sein.

Brandschutzauflagen

Mit Blick auf die Brandschutzauflagen wird das gesamte Feuerwehrhaus in Brandabschnitte eingeteilt und mit einer Brandmeldeanlage und Sicherheitsbeleuchtung ausgestattet: „In dieses Konzept sind auch die fünf Wohnungen einbezogen, die sich in dem Gebäude befinden“, berichtet Raissa Kolbus. Modernste Technik wird künftig dafür sorgen, dass im Brandfall dieser in jeder Wohnung schon früh erkannt werden kann und unmittelbar ein Alarm ausgelöst wird.

Einsatzbereitschaft bleibt

Zu den Arbeiten, die ausgeführt werden, zählen unter anderem auch der Einbau von Kunststofffenstern, Fliesenlegerarbeiten, die Montage einer Blitzschutzanlage, Maler- und Bodenlegearbeiten sowie der Einbau von Heizungs- und Sanitärtechnik: „Auch wenn von außen wenig ersichtlich, investiert die Stadt rund 650.000 Euro in den Gebäudebestand“, betont Guido Kunze.

„Die Einsatzbereitschaft der Ortsfeuerwehr Melle bleibt auch während der Bauphase in vollem Umfange erhalten“, äußert sich Stadtsprecher Jürgen Krämer. Er dankte in diesem Zusammenhang den Verantwortlichen mit Ortsbrandmeister Gerris Kruse an der Spitze für die hervorragende Zusammenarbeit. Alles in allem läuft alles in einem guten Einvernehmen.


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