HSG Melle enttäuscht in Gretesch Handball: 24:34-Niederlage beim Tabellenvorletzten

Meine Nachrichten

Um das Thema Melle Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Fehlte der HSG verletzungsbedingt: Lukas Möllersmann. Foto: Karl-Heinz AllerdissenFehlte der HSG verletzungsbedingt: Lukas Möllersmann. Foto: Karl-Heinz Allerdissen

pm/hedi Melle. Die HSG Grönegau-Melle hat das Nachholspiel in der Landesklasse am Dienstagabend bei der TSG Burg Gretesch mit 24:34 verloren.

Die Partie war im Februar auf Wunsch der Gastgeber verschoben worden. So mussten die Tiger nach dem Spitzenspiel am Sonntag nun zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen antreten. Zwar fehlten neben dem verletzten Lukas Möllersmann auch Nico Lindenthal und Thomas Allerdissen, dafür war Mattis Krystosek wieder an Bord. Zudem wurde das Team durch Torben Bode und Christian Spellmann unterstützt.

Das Spiel begann verhalten. Die Hausherren legten vor und die Gäste egalisierten wieder. Danach gingen die Gastgeber erneut in Front – und gaben die Führung nicht mehr ab. Bereits in dieser frühen Phase des Spiels traten die Fehler auf, die sich an diesem Abend wie ein roter Faden durch das Meller Spiel zogen: In der Deckung wurden die Gegner nur halbherzig und zu selten im HSG-Verbund bekämpft. So konnte der Tabellenvorletzte aus Gretesch immer wieder leichte Tore erzielen.

Die Angriffsleistung der Meller war ähnlich eklatant. Es wurde nur wenig Druck ausgeübt, zu oft wurden Angriffe mit einem überhasteten Wurf beendet. Wenn dann doch einmal eine gute Wurfchance da war, dann wurde der Ball wegen Konzentrationsmängeln häufig zu leicht Beute des gegnerischen Torhüters.

Ab Ende der ersten Häfte fingen die Grönegauer dann auch noch an, mit den Schiedsrichtern zu hadern. Ausdruck dafür waren fünf Zeitstrafen wegen Meckerns oder Reklamierens. Beim Stand von 14:8 für die Hausherren wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause wollte man den Gegner durch eine sehr offensive Deckungsformation unter Druck setzen. Dies gelang auch ansatzweise, aber die eroberten Bälle wurden dann das eine oder andere Mal bereits in der Vorwärtsbewegung wieder verloren. Was die Meller an diesem Abend auch versuchten: Es funktionierte so gut wie gar nichts. So gelang es der TSG, im Verlauf der zweiten Hälfte die Führung weiter auszubauen. Gretesch gewann am Ende mit 34:24.

„Das war mit Sicherheit unsere bisher schlechteste Saisonleistung“, bilanzierte HSG-Trainer Frank Lührmann ernüchtert.

Seine Mannschaft ist nun gefordert, am Wochenende im Heimspiel gegen den TuS Bramsche II Wiedergutmachung zu betreiben und den Zuschauern wieder Handball mit Herz und Willen zu zeigen.

HSG: Carsten Placke, Ole Mexer im Kruge (beide im Tor), Matheo Raude (4 Tore), Bjorn Spence, Lukas Vahle (5), Sascha Osthues (1), Jan Möllers (2), Christian Spellmann (4), Leon Bartels (3), Jannik Lampen (1), Torben Bode, Mattis Krystosek (3), Christian Möllers (1)


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN