Ab 16. April an neuem Standort Die Weingalerie in Melle zieht ins Haus Selige

Von Kirsten Muck

Räumt fleißig um: Carsten Wähler, Geschäftsführer der Weingalerie, freut sich auf mehr Platz im Haus Selige, um seine Weine und Gins zu präsentieren. Foto: Kirsten MuckRäumt fleißig um: Carsten Wähler, Geschäftsführer der Weingalerie, freut sich auf mehr Platz im Haus Selige, um seine Weine und Gins zu präsentieren. Foto: Kirsten Muck

Melle . Es ist gerade ein Jahr her, dass die Weingalerie in der Mühlenstraße in Melle eröffnet wurde. Nun zieht Geschäftsführer Carsten Wähler mit hunderten von Flaschen Wein und Gin ins Haus Selige. Am 16. April geht es am neuen Standort weiter.

„Ich habe hier 200 Quadratmeter Verkaufsfläche und in der Mühlenstraße nur 80. Das war einfach zu klein“, begründet Wähler die Entscheidung, mit Sack und Pack ein paar Meter weiter zu ziehen.

Edle Brände

Mit dem Einzug der Weinhandlung verändert sich auch im Haus Selige Einiges. Im Obergeschoss wird derzeit ein Raum ganz den edlen Bränden und den Gins gehören. Dort werden Tastings stattfinden. Ein weiterer Raum im Obergeschoss bleibt für den Restaurantbetrieb erhalten, die Raucher-Lounge wird ebenfalls oben eingerichtet.

Im Erdgeschoss werden in den vorderen Räumen zwei Verkaufsräume eingerichtet, einer für Weine aus Deutschland und einer für Weine aus Frankreich, Italien, Österreich, Spanien und Portugal. Auch hier bietet Wähler Weinverkostungen an. Die Terrasse und ein weiterer Raum bleiben dem Restaurant vorbehalten.

Lockerer Weingenuss

Wähler möchte den Mellern den lockeren, ungezwungenen Weingenuss näher bringen. „Die Leute sollen einfach mal auf ein Glas Wein rausgehen“, sagt er. Dafür müsse niemand noch ein großes Menü bestellen. „Es reicht ja auch eine Kleinigkeit, ein Käseteller zum Beispiel“, sagt er. Deshalb spricht er auch lieber von einer Weinbar als von einem klassischen Restaurant. Gäste können sich dann in der Weingalerie einen Wein aussuchen und diesen zum Essen trinken. Zum neuen Konzept gehört auch, dass er regelmäßig junge Winzer nach Melle einlädt, die nicht nur ihre Weine präsentieren, sondern auch von ihrer Leidenschaft für Wein erzählen.

Nach wie vor ein Mittagstisch

Ab dem 16. April wird dann tagsüber die Weingalerie geöffnet sein und abends das Restaurant. Den Mittagstisch werde es nach wie vor geben, betont Marie-Luise Wittemöller. Die Gastronomin hatte Anfang 2017 die Restbestände der Weingalerie Schulke übernommen, nachdem diese an der MZG-Straße geschlossen hatte. Auch den Namen „Weingalerie Schulke“ hatte die Meller Gastronomin übernommen.