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10.04.2018, 11:36 Uhr KOMMENTAR

Nistplätze für mehr Artenschutz in Melle

Kommentar von Kirsten Muck

Die Zahl der Mehlschwalben geht in Deutschland seit Jahren zurück. Foto: Patrick Pleul/dpaDie Zahl der Mehlschwalben geht in Deutschland seit Jahren zurück. Foto: Patrick Pleul/dpa

Riemsloh. Neuerdings gibt es ein Schwalbenhotel in Riemsloh. Um einen Ausgleich für die Baumaßnahmen im Ortskern zu schaffen, hat sich die Stadt für diese Variante des Artenschutzes entschieden. Nachahmenswert ist das Aufstellen von Nistplätzen für die heimische Vogelwelt auf jeden Fall. Und diesem Beispiel kann und sollte jeder Gartenbesitzer folgen.

So langsam bewegt sich etwas in Sachen Umwelt- und Artenschutz in Melle. Das Blühwiesenprojekt kennen mittlerweile fast alle Meller, und es findet eine breite Unterstützung. Die Stadt fördert seit Jahren den Umweltschutz in vielen unterschiedlichen Projekten. Auch wenn das Schwalbenhotel eine zu Recht geforderte Ausgleichsmaßnahme im Ortskern ist, zeigt die Stadt damit doch, dass auch auf kleinem Raum ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz geleistet werden kann. Ein Beispiel, das Schule machen kann. Nun muss nicht jeder Hausbesitzer in Melle gleich ein Schwalbenhotel im Garten aufstellen. Ein paar Nistkästen tun es auch. Wer dann noch einen Teil seines Gartens den Insekten überlässt, hat im Kleinen schon viel für die Umwelt erreicht.


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