35:30 gegen Wilhelmshaven Eicken hat Kreisläufer im Griff

Vereinte Brack-Brüder im Angriff: Albert (13), Michael (am Ball) und Artur (7) auf ESV-Seite. Foto: Laura BeckmannVereinte Brack-Brüder im Angriff: Albert (13), Michael (am Ball) und Artur (7) auf ESV-Seite. Foto: Laura Beckmann

Melle. Beim 35:30 (19:13) gegen die HSG Wilhelmshaven sah sich die heimische Eickener SV überwiegend mit drei Kreisläufern konfrontiert. Die Gäste spielten rund 40 Minuten mit sieben Feldspielern und tauschten ihren Torhüter im Angriff gegen einen weiteren Kreisläufer.

Ganz in Zeichen der Kreisläufer sollte die Partie gegen die Jadestädter stehen. Albert Brack gab aufseiten der Spielvereinigung sein Comeback nach über fünf Monaten Verletzungspause und die Gäste wollten mit drei stämmigen Kreisläufer den Erfolg über die Nahdistanz suchen.

Nach einer schwachen Anfangsphase mit fünf verworfenen Bällen lagen die Spieler um Artur Brack mit 0:2 im Hintertreffen. Doch die Gastgeber justierten ihre Wurfversuchen und im folgenden ging der Torreigen los. Schnell drehte sich das Spiel und Eicken ging immer deutlicher in Führung.

Mitte der ersten Halbzeit ging dann die Wilhelmshavener auf den siebten Feldspieler über. Die Gäste agierten jetzt ständig mit drei Kreisläufern.

Paraden von Fischer

Doch Eicken stellte sich schnell darauf ein, und Christian Wetzstein sorgte trotz Unterzahl in der Deckung für einige Ballgewinne, und Andreas Fischer mit seinen zehn Paraden sorgte für eine flotte zweite und dritte Welle. Mit jugendlichem Elan konnten dann Nils Sundermann und Patrick Ernst dazu beitragen, das es zur Halbzeit 19:13 für Eicken stand.

Im zweiten Abschnitt blieben die Gäste aus dem Norden bissig und konnten sogar bis auf drei Tore zum 20:23 verkürzen. Nach einer Umstellung in der Deckung konnte die ESV-Sieben sich wieder absetzen.

Albert Brack erzielte dabei seine ersten beiden Treffer im Jahr 2018, und selbst Andreas Fischer als Torwart trug sich zweimal als Torschütze ein.

Verdienter Erfolg

Wilhelmshaven machte Fehler im Angriff, und der Keeper warf aus gut 35 Meter in das verwaiste Tor der Gäste.

In der 48. Minute stellte das 29:21 die Vorentscheidung dar. Bis zum Schluss der Partie ließen sich die Spieler von Gästetrainer Jörg König nicht hängen, sodass das Ergebnis auf 30:35 reduziert wurde. Letztendlich gelang den Eickenern ein verdienter Sieg.

Eicken: Nico Grötschel, Andreas Fischer (2), Nils Sundermann (4) Albert Brack (2) Patrick Ernst (2), Michael Brack (9)), Christian Wetzstein (4), Kilian Lülf(1), Artur Brack (9/5), Resul Azattemür (1), Mario Hagemann (1).