Spitzenspiel für HSG Melle Handball: ESV mit Albert Brack gegen Wilhelmshaven

Von Heike Dierks

Eicken schaut mit Albert Brack nach vorne. Foto: Laura BeckmannEicken schaut mit Albert Brack nach vorne. Foto: Laura Beckmann

Melle. Nach teils mehrwöchiger Spielpause sind die höherklassigen Grönegauer Männerhandball-Teams am Wochenende wieder gefordert. Landesligist Eicken leitet gegen Wilhelmshaven den Saisonendspurt ein. In der Landesklasse kommt es zum Spitzenspiel zwischen Tabellenführer Bissendorf II und Verfolger HSG, während Eicken II in Wallenhorst aufläuft.

In der spielfreien Zeit hat Eicken einen Test absolviert, in dem der nach seiner Verletzung genesene Albert Brack zum ersten Mal wieder eingesetzt wurde. „Das hat ganz gut funktioniert“, freut sich ESV-Trainer Maik Rapczinski über den rund 30-minütigen Auftritt des Führungsspielers. Am Samstag (18 Uhr) im bereits vorletzten Heimspiel der Saison gegen den Tabellenachten HSG Wilhelmshaven wird Albert Brack erstmals seit Oktober 2017 wieder in einem Punktspiel mitwirken.

Dass sein Team für die letzten fünf verbleibenden Partien Schwierigkeiten haben könnte sich zu motivieren, weil bei den viertplatzierten Eickenern nach ganz oben wohl nicht mehr so viel geht, das befürchtet der Coach nicht. Es gelte nun bereits, sich gut für die neue Spielzeit aufzustellen und einzelne Spieler auf anderen Positionen zu testen, um für die kommende Runde flexibler zu werden. Zudem warten noch attraktive und prestigeträchtige Begegnungen auf die Spielvereinigung. Am nächsten Wochenende etwa trifft sie im Derby auf den Dritten HSG Osnabrück.

Doch erst einmal ist der Fokus auf Wilhelmshaven gerichtet. Der Gegner sei unberechenbar, könne jeden schlagen, so zum Beispiel Tabellenführer Dinklage, aber auch gegen jeden verlieren. Im Hinspiel unterlag die ESV knapp. „Ich erwarte ein starkes Team und einen guten Torwart“, äußert Rapczinski.

Eine Klasse tiefer tritt die HSG Grönegau-Melle Sonntag (15 Uhr) bei Spitzenreiter TV Bissendorf-Holte II an. „Die Begegnung des Ersten gegen den Zweiten ist wohl nur auf dem Papier ein Spitzenspiel. Zu souverän geht Bissendorf durch die Saison, und zu wechselhaft waren unsere Leistungen zuletzt“, ordnet HSG-Trainer Frank Lührmann ein. Für sein Team gelte es, eine konstant gute Leistung abzurufen. Dann schaue man, wofür es reicht. Personell ist die HSG wieder besser aufgestellt: Bis auf den verletzten Lukas Möllersmann und den beruflich verhinderten Mattis Krystosek sind alle Mann an Bord. Ebenfalls am Sonntag (15 Uhr) gastiert der Tabellensechste Eicken II beim Zehnten TSV Wallenhorst.