Ein bisschen wie früher Julian Sas gastiert mit seiner Band in Melle

Von Conny Rutsch

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Mit Herzblut und Bluesrock vom Feinsten: Roland Bakker, Keyboard, Fotis Anagnostou, Bass, Rob Heijne, Drums und Bandleader Julian Sas (von links) zauberten Clubatmosphäre in die Kulturwerkstatt. Foto: Conny RutschMit Herzblut und Bluesrock vom Feinsten: Roland Bakker, Keyboard, Fotis Anagnostou, Bass, Rob Heijne, Drums und Bandleader Julian Sas (von links) zauberten Clubatmosphäre in die Kulturwerkstatt. Foto: Conny Rutsch

Melle. Es fühlte sich an wie in einem Club der 80-er. Dabei wurde Julian Sas erst 1970 geboren. Der niederländische Gitarrist zählt zu den besten und anerkanntesten Musikern seines Genres in Europa. Blues und Bluesrock steht auf dem Zettel der Band um den Ausnahmegitarristen.

Buer. Es fühlte sich an wie in einem Club der 80-er. Dabei wurde Julian Sas erst 1970 geboren. Der niederländische Gitarrist zählt zu den besten und anerkanntesten Musikern seines Genres in Europa. Blues und Bluesrock steht auf dem Zettel der Band um den Ausnahmegitarristen.

Was die vier damit auf die Bühne bringen, hat Wurzeln bei Jimmy Hendrix oder Rory Gallagher. Immerhin spielte Julian Sas schon mit ehemaligen Mitgliedern der Gallagher-Band zusammen. Und auch Anklänge an Alvin Lee oder Peter Green sind durchaus rauszuhören. Die Bluesrocker zeigen ihren Stil mit vielen Eigenkompositionen, rockig mit viel Bass-Groove und den Gitarrensoli, die ihresgleichen suchen. Sie mit Herzblut und Fröhlichkeit musizieren zu sehen, macht Spaß, ist ansteckend. Die Besucher der Kulturwerkstatt, die vor allem aus der ferneren Umgebung angereist waren, ließen sich von den Rhythmen mitreißen, schwelgten förmlich in gefühlvollen Balladen. Julian Sas verschmilzt mit seiner Gitarre, der Spaß am Spiel springt ihm förmlich aus dem Gesicht, ebenso wie seinen Musikerkollegen.

Super Gesamtklang

Drummer Rob Heijne treibt voran, ohne aufdringlich zu sein, er lebt den Beat. Bassgitarrist Fotis Anagnostou setzt seine Akzente, unterstützend und dann wieder superpräsent. Den oldfashioned-Klang der Band macht dann der Keyboarder perfekt. Klar nutzt Roland Bakker den modernen Keyboard-Sound, aber das Extraklanggewürz holt er aus seiner Hammond-Orgel, die optisch so gar nicht auf die Bluesrock-Bühne passen will in ihrem hölzernen Truhenoutfit.

Der Gesamtklang ist einfach super, und wenn er dann noch so fein abgemischt ist, dass die Musik durchhörbar und nicht einfach schreiend laut ist, dann ist die Clubatmosphäre in der Kulturwerkstatt perfekt


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