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04.04.2018, 15:05 Uhr KOMMENTAR ZUM SCHULWALD

Transparenz ist wichtig und richtig

Kommentar von Simone Grawe

Wollen den Schulwald in seinem Bestand erhalten: Sven Adam, Jens Höpker, Tim Hellmann, Karl Hellmann und Horst Gottschalk haben eine Interessengemeinschaft gegründet, um dieses Ziel zu erreichen. Foto: Simone GraweWollen den Schulwald in seinem Bestand erhalten: Sven Adam, Jens Höpker, Tim Hellmann, Karl Hellmann und Horst Gottschalk haben eine Interessengemeinschaft gegründet, um dieses Ziel zu erreichen. Foto: Simone Grawe

Melle. In der Frage um die Ansiedlung weiterer Fachmärkte in Bruchmühlen zeichnet sich ein Kompromiss ab: Der Schulwald, für dessen Erhalt eine Bürgerinitiative kämpft, soll nach dem Willen von Ernst-Wilhelm Vortmeyer erhalten bleiben. Der Bürgermeister von Rödinghausen setzt auf Dialog und Transparenz; eine gute Voraussetzung, um in der umstrittenen Sache zu einer Lösung zu gelangen, findet Redakteurin Simone Grawe.

In die Diskussion um die Ansiedlung neuer Fachmärkte in Bruchmühlen kommt Bewegung. Nach der klaren Ansage von Bürgermeister Vortmeyer, den Schulwald erhalten zu wollen, sind nun die Gemeinde Rödinghausen, der Investor und die Grundstückseigentümer am Zug, um eine Lösung zu erarbeiten. Gleichzeitig soll ein „Runder Tisch“ weitere Informationen liefern.

Bemerkenswert ist bei aller Dissonanz, dass die Gemeinde Rödinghausen auf der einen und die Bürgerinitiative auf der anderen Seite einen fairen Umgang pflegen. An Transparenz ist beiden gelegen. Damit ist eine gute Voraussetzung für ein verträgliches Ergebnis geschaffen. Am Ende könnten somit alle profitieren: Die Gemeinde, die Interessengemeinschaft und auch die Natur.


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