Mandalas und hoffnungsvolle Lieder Ausstellung und Musik in der „Wilden Rose“

Von Petra Ropers


Melle. Liebevoll zubereitete Leckereien vereinten sich mit Bildern von lebensfroher Leuchtkraft und hoffnungsvollen Liedern zu einem Verwöhnprogramm für alle Sinne: Zum Osterbrunch in freundschaftlich-entspannter Atmosphäre lud das Kulturzentrum „Wilde Rose“ am Ostersonntag ein.

Melle. Nach mehrjähriger Pause ließen die Künstlerin, Yoga- und Mediationslehrerin Karin Devaki Bayreuther und der Komponist und Musiker Peter Panduranga Bayreuther mit dem Brunch eine gute Tradition wieder aufleben. Rund 50 Gäste aus weitem Umkreis folgten ihrer Einladung, in lockerer Runde gemeinsam in den Festtag zu starten. Für sonnige Laune sorgte dabei Karin Bayreuther, die zum ersten Mal ihre Mandalas der Öffentlichkeit präsentiert.

„Diese Bilder sind reine Freude. Sie strahlen so viel Positives aus“, war sich Peter Bayreuther mit den Besuchern einig, denen sich die meditative Kunst in facettenreicher Vielfalt präsentierte. Ihr erstes Mandala habe sie mit 20 Jahren gemalt, erinnerte sich die Künstlerin, die auch im Haus selbst ihre Spuren hinterlassen hat. Vor allem die zahlreichen Fliesenmosaike zeugen von ihrer Liebe zu harmonisch-fantasiereicher Gestaltung. Von den Fliesen kehrte sie nun zurück zu Farbe und Leinwand.

Farbliche Harmonie

Dabei hat für die Karin Devaki Bayreuther das Gestalten der Mandalas mit ihren meist hochkomplexen Strukturen etwas Meditatives: „Durch die Konzentration auf das Bild komme ich zur Ruhe“, verriet sie den Besuchern zur Ausstellungseröffnung. Das kunstvolle Ergebnis der Innerlichkeit präsentiert sich in großer Klarheit und farblicher Harmonie mal in freier Gestaltung, dann wieder entsprechend der Tradition mit ihren streng festgelegten Strukturen. Zu Letzteren zählt etwa das „Herzchakra“, dessen Blütenblätter in ihrer Zahl ebenso unveränderlich sind wie die eingeschriebenen Meditationsworte in Sanskrit.

Reich ornamentiert oder von zurückhaltender Ruhe, immer aber gehalten in heiteren, lebensfrohen Farben zeigen sich die frei gestalteten Mandalas, die mit einer deutlich offeneren, dabei aber ausgewogenen Komposition überzeugten. Zum Osterbrunch verband sich ihre Leuchtkraft mit den Liedern der neuen CD von Peter Panduranga Bayreuther. Der Musiker und Komponist bewies bereits in seiner Jugend musikalischen Pioniergeist, als er seine Geige kurzerhand mit einer fünften Saite ausstattete. Seither hat er immer neue musikalische Wege erforscht und beschritten. Auf seine Virtuosität an der Violine mussten die Gäste beim Osterbrunch allerdings verzichten. Stattdessen kleideten sich einprägsam-schlichte Texte von meditativem Charakter in ein anregend multikultelles Klanggewand. Denn Klavier und Gitarre, gespielt von Peter Bayreuther, verbanden sich zum Album-Release mit indischem Harmonium, gespielt von Frank Narada Ziesing, der sich mit Bayreuther auch am Klavier abwechselte, und australischem Didgeridoo, rhythmisch in Szene gesetzt von Krishan Billerbeck.