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02.04.2018, 12:02 Uhr KOMMENTAR ZUR KRÖTENWANDERUNG

Lohnender Einsatz für den Artenschutz

Von Simone Grawe


Die Krötenwanderung im Grönegau hat begonnen. Zum Schutz stellten ehrenamtliche Helfer Fangzäune auf, mit denen die Amphibien von den Straßen ferngehalten werden sollen. Foto: Andreas Lander/dpaDie Krötenwanderung im Grönegau hat begonnen. Zum Schutz stellten ehrenamtliche Helfer Fangzäune auf, mit denen die Amphibien von den Straßen ferngehalten werden sollen. Foto: Andreas Lander/dpa

Melle. Mehr als 20 ehrenamtliche Helfer sammeln in diesen Tagen an den Amphibienschutzzäumen entlang der Straßen im Grönegau Kröten, Frösche und Molche ein. Sie retten damit mehreren tausend Tieren das Leben. Eine beachtliche Leistung im Sinne des Artenschutzes, findet Redakteurin Simone Grawe.

Auf ihrer „Hochzeitsreise“ leben Kröten, Frösche und Molche gefährlich: Müssen sie eine Straße überqueren, droht oftmals der Unfalltod, denn die kleinen Geschöpfe werden von Auto- und Motorradfahrern vielfach übersehen. Hier setzt das Engagement der freiwilligen Helfer im Grönegau an. Getreu dem Motto: „Besser im Eimer als tot“ errichten sie grüne Schutzzäune, um Leben zu retten. Der Erfolg bestätigt den ehrenvollen Einsatz: Mehr als 16000 Tiere konnten allein im vergangenen Jahr im Grönegau gerettet werden. Diese Zahl lässt aufhorchen, ist sie doch ein Indiz dafür, dass sich dieser Einsatz im Sinne des Artenschutzes lohnt. Insofern bleibt die Hoffnung, dass sich nach der Paarung bald Nachwuchs einstellen möge.


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