Mehrere Wartehäuschen beschädigt Viel Ärger wegen Vandalismus in Melle

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Melle. Das ist wahrlich kein Kavaliersdelikt: Die örtliche Polizei und die Stadt registrieren immer wieder Sachbeschädigungen an den Wartehäuschen der Bushaltestellen.

Melle. Hat es im vergangenen Jahr neun Fälle von Vandalismus gegeben, so sind es aktuell in den ersten drei Monaten in diesem Jahr bereits sechs, berichtet Stadtsprecher Jürgen Krämer auf Anfrage unserer Redaktion.

„Es gibt keine Spuren“

In der Nacht vom 19. auf den 20. März verzeichnete die Polizei insgesamt fünf Fälle von Sachbeschädigungen. So trieben die Täter an den Wartehäuschen in den Straßen Engelgarten, Gesmolder Straße, Üdinghauser Straße, am Brömmelkampsweg sowie im Bereich der Meller Straße in Bissendorf ihr Unwesen.

„Es gibt keine Spuren. Die Täter haben jeweils die Scheiben eingeschlagen,“ erklärt Kriminaloberkommissar Claus Kleine-Heckmann. Unklar ist somit, ob die Unbekannten auf das Glas geschossen oder die Scheiben mit einem Hammer mutwillig zertrümmert haben.

„Die Fälle von Vandalismus an Wartehallen stellen ein großes Ärgernis dar“, ergänzt Jürgen Krämer. Allein im vergangenen Jahr sei es im Grönegau zu neun solcher Fälle gekommen, die für die Stadt mit nicht unerheblichen Kosten verbunden gewesen seien. So hätten die Aufwendungen für die erforderlichen Reparaturarbeiten durch eine Fachfirma mehr als rund 3500 Euro betragen. Hinzu kommen die Kosten für den Einsatz des Baubetriebsdienstes bei Aufräumarbeiten und die Aufwendungen für die Entsorgung des beschädigten Glases, sodass der Gesamtschaden unter dem Strich bei deutlich über 5000 Euro liegen dürfte, schätzt Jürgen Krämer.

Im laufenden Jahr verzeichnet die Stadt bereits sechs Sachbeschädigungen an Wartehallen: „Auch in diesen Fällen haben wir Strafanträge gegen unbekannt gestellt“, betont Jürgen Krämer. Verwaltung und Polizei hoffen, dass sie die Täter ermitteln können.

„Augen offen halten und sofort die Polizei rufen, wenn ein Schaden entdeckt wird“, empfiehlt Peter Kleinfeld. Wenn eine Streife eintrifft und der Schaden aufgenommen wird, könnten Spuren gesichert werden: „Keinesfalls die Scherben zusammenkehren und nicht sauber machen“, wünscht sich der Leiter des Kriminalermittelungsdienstes.


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