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29.03.2018, 06:18 Uhr KOMMENTAR

Das Feuer in Melle-Oldendorf gemeinsam löschen

Von Michael Hengehold


Viele in Oldendorf wären froh, wenn die Wirrnisse um den Anbau ans Feuerwehrhaus endlich vorbei wären. Foto: Michael HengeholdViele in Oldendorf wären froh, wenn die Wirrnisse um den Anbau ans Feuerwehrhaus endlich vorbei wären. Foto: Michael Hengehold

Oldendorf. Die Vorgänge rund um den Anbau an das Feuerwehrhaus in Oldendorf haben im Dorf zu „gemischter Stimmung“ geführt, sagt die Ortsbürgermeisterin. Wenn dort ein Feuer brennt, dann können es nur alle gemeinsam löschen, meint unser Kommentator.

Oldendorfs Ortsbürgermeisterin Karin Kattner-Tschorn ist einerseits diplomatisch, prägt aber andererseits auch ein Bonmot, wenn sie sagt: „Die Stimmung im Dorf ist nun noch gemischter“.

Was sie meint ist, dass viele Verständnis haben für den Ärger der Ortsfeuerwehr, die auf ihren Anbau warten muss.

Aber viele eben auch nicht, denn der Umstand, dass die Anschaffung des neuen Fahrzeugs zeitlich durchaus vor die Fertigstellung des Anbaus fallen könnte, war doch schon bei Auftragserteilung klar.

Der Anbau kostet nunmehr stolze 820 000 Euro. Doch das ist nicht der einzige Preis, der zu zahlen sein wird. Der langjährige Ortsbürgermeister Peter Bungard ist nicht zuletzt wegen der Wirrnisse um die Planung zurückgetreten. „Gemischte Stimmung“ herrscht im Dorf und beim Volkstrauertag ward die Wehr zuletzt nicht mehr gesehen.

Dieses Feuer können nur alle gemeinsam löschen.


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