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27.03.2018, 17:03 Uhr KOMMENTAR

Zielorientierter Kampf

Kommentar von Simone Grawe

Die neue Erdkabeltechnik wird in Raesfeld in Nordrhein-Westfalen bereits realisiert. Foto: Martin Gerten/dpaDie neue Erdkabeltechnik wird in Raesfeld in Nordrhein-Westfalen bereits realisiert. Foto: Martin Gerten/dpa

Melle. Die Bürgerinitiative „Keine 380-kV-Leitung am Teuto“ setzt ihren Widerstand fort, um auf der gesamten Trasse derneuen Höchstspannungsleitung eine Erdverkabelung zu erreichen. Nach der Ankündigung von Netzbetreiber Amprion, nur in Osnabrück ein Erdkabel zu verlegen, steckt die Initiative nicht den Kopf in den Sand, sonder sie kämpft zielorientiert und sachlich weiter. Das ist der richtige Weg, findet Redakteurin Simone Grawe.

Seit fünf Jahren kämpft die Bürgerinitiative vehement beim Neubau der 380-kV-Höchstspannungsleitung für eine Erdverkabelung. Sah es Ende 2015 mit der Gesetzesänderung noch so aus, als würde der Weg frei für das Erdkabel auf der gesamten Trasse, so erhielt diese Euphorie mit der Ankündigung von Amprion einen kräftigen Dämpfer.

Frank Vornholt und seine Mitstreiter lassen sich davon nicht abschrecken. Ganz im Gegenteil: Sie kündigen massiven Widerstand auf allen Ebenen an. Sie holen Minister Altmaier mit ins Boot und präsentieren mit der neuen Verlegetechnik innovative Lösungsvorschläge.

Die Bürgerinitiative bleibt ihrem Credo treu: Sie handelt zielorientiert und sachlich. Hoffentlich am Ende mit Erfolg.


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