Drei Fragen an Raphael Stock Meller Kaufmann: „Das kann Online nicht bieten“

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Raphael Stock war Hauptorganisator vom „Meller Riesenspass“. Foto: Christoph FrankenRaphael Stock war Hauptorganisator vom „Meller Riesenspass“. Foto: Christoph Franken

Melle. Raphael Stock war der Cheforganisator des Meller Stadtfestes „Meller Riesenspass“ am vergangenen Wochenende. Den Erfolg führt er auf das Engagement aller, einschließlich der Filialisten, zurück.

Herr Stock, im Gegensatz zu anderen Mittelzentren sind in Melle auch zahlreiche Filialisten Mitglieder der Werbegemeinschaft Melle-City. Worauf führen Sie das zurück?

Die Filialisten haben erkannt, dass Melle eine sehr starke und engagierte Werbegemeinschaft besitzt. Unsere erfolgreichen Veranstaltungen und der „Melle-Gutschein“ sind Beispiele, die oft genannt werden. Wir erhalten von den Filialisten also ein positives Feedback, sie bleiben Mitglied und engagieren sich. In anderen Standorten verlassen sie dagegen zunehmend die örtlichen Werbegemeinschaften oder engagieren sich nicht. Insofern punktet Melle mit seinem Mittelstand, den individuellen Geschäften und dem Zusammenhalt. Gemeinsam können wir weiterhin viel erreichen.

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Eindeutig ja! Es gab ein gutes Miteinander von Stadt, Stadtmarketing und Werbegemeinschaft mit Rückendeckung aus Verwaltung und Politik. Alle wissen nämlich, dass die Stärkung des Einzelhandels ein wichtiges Instrument ist, um die Innenstadt insgesamt interessant zu halten. Menschen gehen dahin, wo Menschen sind. Insofern bildet eine lebendige Innenstadt auch eine Kommunikationsplattform, wo man sich trifft. Das kann Online nicht bieten.

Wie hat sich das neue Stadtfest „Meller Riesenspass“ eigentlich finanziert?

Bezahlt wurde es aus dem Budget unserer Werbegemeinschaft und des Stadtmarketingvereins. Beide Budgets wiederum speisen sich aus den Beiträgen der jeweiligen Mitglieder. In der Werbegemeinschaft Melle-City sind das derzeit 130 Händler und Dienstleister, die was für die Innenstadt tun wollen. Nur so war es uns am vergangenen Wochenende auch möglich, alle Spielattraktionen für Kinder kostenlos anzubieten.


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