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26.03.2018, 16:32 Uhr KOMMENTAR

Gemeinsam den Kiebitz in Melle schützen

Von Christoph Franken


Der Kiebitz liebt offene und gerne auch feuchte Wiesenflächen. Foto: dpaDer Kiebitz liebt offene und gerne auch feuchte Wiesenflächen. Foto: dpa

Melle. Die Bemühungen in Melle um den Schutz von Kiebitzen kommentiert Christoph Franken für das „Meller Kreisblatt“.

Der Kiebitz mag flaches, offenes und feuchtes Land, das zudem immer grün sein sollte. Solche Flächen verschwinden in Deutschland immer mehr. Daher ist auch diese Vogelart seltener geworden. Dazu kommt: Das Insektensterben trifft den Kiebitz besonders hart, denn er ernährt sich hauptsächlich von Insekten und Insektenlarven.

Zwangsläufig weicht der Vogel jetzt auf Flächen aus, die landwirtschaftlich bearbeitet werden. Die schweren Maschinen machen der Brut in den Gelegen dann häufig den Garaus.

In Melle tun sich Naturschützer, Landwirte und Jäger erneut zusammen, um das Artensterben zu stoppen. Diese Initiative ist vorbildlich und setzt die Kooperation unterschiedlicher Partner unter Regie der Stiftung SON fort.

Bleibt zu hoffen, dass die Bambusstäbe auf den Feldern junge Vogelleben retten und so den Kiebitz in Melle halten.


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