Neues Konzept kommt gut an „Meller Riesenspaß“ macht allen Spaß

Von Christina Wiesmann und Christoph Franken

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Melle. Für Zehntausende Besucher und die Organisatoren stand am Sonntagabend fest: Der „Meller Riesenspaß“ als neues zweitägiges Meller Stadtfest ist eine Riesengaudi nicht nur für Kinder.

Am Samstag und vor allem am Sonntag war die Innenstadt voll. Auch die Immobilienmesse im Forum profitierte von den Besuchern des Stadtfestes, die aus dem gesamten Umland kamen (siehe Seite 12).

Der „Meller Riesenspaß“ lockte mit sechs Stationen und dem fröhlichen Programm im Zirkuszelt am Rathaus besonders die Kleinsten an. Stempel gab es dort obendrein, und wer mindestens drei auf seiner Karte gesammelt hatte, konnte auf dem Rathausplatz Wildblumensamen in Riesenfußabdrücke aussäen. Die hatte nämlich, so erzählt es eine Sage, der Riemsloher Riese hinterlassen, als er nachts durch den Grönegau zum Ravensberger Riesen stapfte.

Fiona (8) aus Bünde säte die Samen aus dem bunten Eimerchen gut gelaunt aus, Johanna (12) wusste derweil zu berichten: „Die Fußabdrücke werden zum Geranienmarkt wieder hier am Rathaus zu sehen sein. Dann sollen sie nämlich blühen.“

Kunterbuntes Treiben

Die Kinder hatten wahrlich einen Riesenspaß an den tollen Stationen. Nele (7) aus Melle kletterte am Kletterturm als eines von wenigen Kindern gesichert bis ganz nach oben. Neles Mutter, Karin Herzog, freute sich über das kunterbunte Treiben in der Innenstadt: „Für uns gehört das Frühlingserwachen dazu, genau wie der Geranienmarkt und das Herbstfest.“ Für das neue Konzept mit dem „Meller Riesenspaß“ hatte sie ein dickes Lob in petto: „Es ist schön, dass den Kindern hier so viel geboten wird.“

In den Geschäften und an den Buden in der Innenstadt war am Samstag durchaus noch ein entspanntes Schlendern möglich, während die Stadt am Sonntag voll mit Menschen war. Insbesondere der Nachmittag erwies sich als Frequenzbringer.

„Traditionell stärker“

Michael Sutmöller als Vorsitzender der Werbegemeinschaft Melle-City verwies darauf, dass das bisherige „Frühlingserwachen“ eine eintägige Veranstaltung gewesen sei. „Jetzt verteilt sich das Besucheraufkommen auf zwei Tage, wobei der Sonntag traditionell der stärkere Tag ist“, erklärte er. Aber auch der Samstag sei sehr gut besucht gewesen. Im nächsten Jahr wollen die Organisatoren auch Kindergruppen stärker in das Geschehen einbinden. „Das ging dieses Mal wegen der Osterferien nicht.“

„Total sympathisch“

Cheforganisator Raphael Stock freute sich über die große Resonanz. „Es ist ein total sympathisches Fest, und die Leute finden es toll, weil es sich speziell an Kinder richtet.“ Ein solches Fest mit kostenlosen Attraktionen für Kinder sei seines Wissens nach in der Region einmalig. An dieser Stelle dankte er den Mitstreitern im Stadtmarketingverein um Ulrike Bösemann ausdrücklich.

Auch der Name „Riesenspaß“ kommt nach Stocks Gesprächen mit Kunden gut an. „Es ist eine imageprägende Veranstaltung, denn die Leute denken gerne daran zurück und verbinden es mit dem Standort Melle.“ Stock ist nach dem guten Start zuversichtlich, den „Meller Riesenspaß“ noch weiter ausbauen zu können.

Da ist er sich mit Michael Sutmöller einig. Alle gemeinsam hätten ein ganz hervorragendes Frühjahrskonzept an den Start gebracht. „Die Art des Festes kam an, und das Thema Riesen lässt sich gut weiterentwickeln.“ Seine Bilanz am Sonntagabend: „Wir sind absolut zufrieden mit der Frequenz und der Stimmung.“


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