Ansehnlich, modern und chic In Melle-Buer entstehen 14 neue Seniorenwohnungen

Von Conny Rutsch

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Melle. Modern und chic sollen sie werden, die 14 Seniorenwohnungen in Buer. Bei einem Pressetermin vor Ort gaben die Verantwortlichen Auskunft über das Bauvorhaben.

Zusätzlich zum Fritz-Kamping-Haus, 13 Sozialbungalows und der Tagespflegeeinrichtung entstehen nun 14 weitere Seniorenwohnungen mit einer Versorgungsverbindung zum Fritz-Kamping-Haus.

Um der Nachfrage nach betreuten Wohnungen in Buer nachzukommen, gab die Martini-Kirchengemeinde die Initialzündung für ein solches Angebot. Nun ist der Abriss zweier alter Häuser an der Stüvestraße im südöstlichen Dorfkern fast vollendet.

Signalwirkung

Dieter Finke-Gröne, Ortsbürgermeister und Vorsitzender des Bauausschusses der Kirchengemeinde erklärt: „Die neuen Wohnungen erweitern den Angebotsfächer des betreuten Wohnen einerseits, schaffen einen Beitrag für die dringend notwendige Ortskernverdichtung und starten eine Sanierung in diesem Teil des Ortskerns mit Signalwirkung.“ Schon zwei Nachbarimmobilien seien in ihrer Altbausubstanz ansehnlich erneuert worden. Auch weitere Häuser an der Stüvestraße seien vor wenigen Jahren neu gestaltet worden und dokumentierten den Erneuerungswillen der Hauseigentümer. Vier der neuen Wohnungen im Anbau an die alte Superintendentur verbleiben im Eigentum der Kirchengemeinde. Die Vermarktung der zehn weiteren übernimmt die Firma „Immobilien Maschmeyer“ aus Bad Essen.

Penthouse mit Dachterrasse

Karl Wilhelm Maschmeyer erklärt: „Auch die Idee einer verzögerten Eigennutzung ist mit diesem Projekt möglich“. Das heißt, auch jüngere Interessenten können die Wohnungen kaufen und vermieten, bevor sie sie im Alter selbst nutzen. Die zehn Wohnungen sind auf drei Etagen verteilt. Die Erdgeschosswohnungen sind mit Terrassen mit eigenen Gartenabschnitten ausgestattet, die im Obergeschoss mit Balkonen und im Penthaus mit großen Dachterrassen. Die Wohnungen sind barrierefrei konzipiert und mit Aufzug erreichbar. Die großen Wohnzimmer der Wohnungen sind nach Süden ausgerichtet und sogar eigene Ideen der zukünftigen Wohnungsbesitzer können noch berücksichtigt werden.

Philipp Hindersmann, Projektentwickler der Firma Middendorf btont: „Die Firma Middendorf als Investor stellt die Wohnungen mit Grundrissen und Exposés bei der Immobilienmesse am kommenden Wochenende im Forum Melle vor.“

„Aktion Mensch“ fördert

Der Bau der vier Wohnungen der Kirchengemeinde wird mit 40000 Euro von der „Aktion Mensch“ sowie mit 100000 Euro durch das Landessozialamt gefördert.

Wenn der Rückbau der beiden Häuser an der Stüvestraße sowie der an die Superintendentur grenzenden Garagen demnächst beendet ist, kann der Neubau beginnen. Björn Bosse, Bauleiter der Firma Middendorf, stellt den Beginn des Rohbaus auf etwa Anfang Mai fest.

Der Neubaukomplex an der Stüvestraße wird mittels einer Glasbrücke an die alte Superintendentur angeschlossen und sichert damit auch den Zugang zum Altenpflegezentrum Fritz-Kamping-Haus. Die Versorgung von dort kann damit sichergestellt werden, auch wenn ein autarkes Leben in den neuen Wohnungen ebenfalls möglich ist.


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