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19.03.2018, 16:29 Uhr KOMMENTAR

Wasser am Meller Berg für alle Bedürfnisse

Kommentar von Christoph Franken

Diesen Diamantbohrer hatten die Brunnenbauer am Meller Berg vorsichtshalber dabei, aber das Gestein war dann doch nicht so hart wie angenommen. Foto: Christoph FrankenDiesen Diamantbohrer hatten die Brunnenbauer am Meller Berg vorsichtshalber dabei, aber das Gestein war dann doch nicht so hart wie angenommen. Foto: Christoph Franken

Melle. Die erfolgreiche Bohrung eines neuen Brunnens für die Diedrichsburg auf dem Meller Berg kommentiert Christoph Franken für das „Meller Kreisblatt“.

Die Verantwortlichen des Verschönerungs- und Verkehrsvereins haben viel Geld in die Hand genommen, um die Wasserversorgung auf der Diedrichsburg dauerhaft sicherzustellen. Und: Die jetzige Lösung mit einem neuen Brunnen ist immer noch kostengünstiger als die auch angedachte Variante, eine Leitung des Wasserwerks quer durch den Wald auf den Meller Berg zu verlegen.

Insofern sparen die Männer vom vereinseigenen Brunnen-Team Geld des Steuerzahlers und erreichen trotzdem ihr Ziel. Ohne Wasseranschluss nämlich wäre die Burg zumindest als Gastronomie nicht mehr unterverpachtbar. Außerdem stehen deren Toiletten allen Besuchern des Wildparks zur Verfügung und auch diese Nutzung verbraucht viel Wasser.

Was auch immer sich in den wasserführenden Schichten des Berges geändert und so den historischen Brunnen mit seinen 36 Metern Tiefe lahmgelegt hat: In 96 Metern Tiefe fließt jetzt genügend Wasser für alle Bedürfnisse.


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