Virtual Reality im Hologate Fröhlich-bunte Eröffnung der Melly-Spielarena in Melle

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Melle. Das Zappeltier machte seinem Namen alle Ehre. Die Prinzessin tanzte ausgelassen auf der Bühne. Und die Kinder machten kräftig mit: Mit vielen kleinen und großen Besuchern eröffneten „Frank und seine Freunde“ am Sonntag die Melly-Spielarena in Melle.

„Tip, top, mach mit, beweg dich!“ Der musikalischen Aufforderung hätte es gar nicht bedurft. Denn in der ehemaligen Ausstellungshalle von Fliesen Bollmann entstand innerhalb von wenigen Wochen ein fröhlich-bunter Indoor-Spielplatz, der nach Aussage von Frank Acker vor allem ein Ziel hat: „Die Kinder bewegen sich – und das ist ganz wichtig.“ Und dazu finden sie im Maschweg eine Fülle von Anregungen.

Hier durch den Tunnel, dort die Wellenrutsche hinunter und gleich wieder in Windeseile an anderer Stelle hinauf: Schon vor dem offiziellen Startsignal eroberten die jungen Abenteurer die riesige Kletteranlage. Allein ihr Aufbau habe fünf Wochen in Anspruch genommen, verriet Kindermusiker Frank Acker, der bereits Spielarenen in Osnabrück und Georgsmarienhütte betreibt. Als Mitglied der Jury für die „Meller Engel“ wurde er im vergangenen Jahr dann von Birute Rosemann von „Melle vernetzt“ angesprochen.

Bewegungsparadies

Sie brachte einen Stein ins Rollen, der von der Stadtverwaltung und von Manfred Rokossa als Inhaber der Immobilie weiter angetrieben wurde. „Man kann nicht einfach eine Spielarena aufmachen“, erklärte Frank Acker den aufmerksam lauschenden Kindern. „Erst müssen viele Papiere ausgefüllt werden.“ Sein Dank galt zur Eröffnung deshalb der Stadt, die unkompliziert für Nutzungsänderung und Baugenehmigung sorgte, sowie Manfred Rokossa und seinem Team, das auch ganz praktische Hilfe beim Umbau leistete.

Die Grüße der Stadt überbrachte Wirtschaftsförderer Hartwig Grobe (rechts) an Frank Acker und seine plüschigen Freunde. Foto: Petra Ropers

Dank vieler tatkräftiger Hände steht den Kindern nun rechtzeitig zu den Osterferien ein kunterbuntes Bewegungsparadies offen. Da steigen die Jüngeren mutig dem Drachen ins luftgepolsterte Maul, springen fröhlich auf einem der Trampoline herum oder klettern über drei Etagen kreuz und quer durch das Gerüst. Unterdessen liefern sich die Älteren einen lustigen Wettkampf mit den Softball-Kanonen. Fußballfans kommen im eingenetzten Kleinspielfeld auf ihre Kosten. Und nicht nur die Kinder haben am Airhockey-Tisch mächtig Spaß.

Virtual-Reality

Ein echtes Highlight auch für die Eltern ist zweifelsohne das Hologate: Einfach die Virtual-Reality-Brille aufsetzen, die virtuelle Schneeballkanone zur Hand nehmen und schon tobt auch bei Plus-Graden die schönste Schneeballschlacht. Das durchdachte Konzept der Melly, das mit viel Spaß in Bewegung bringt, überzeugte auch Hartwig Grobe, Wirtschaftsförderer der Stadt: „Nachwuchsförderung ist Wirtschaftsförderung“, betonte er zur Eröffnung. „Und hier sind die Kinder gut und sicher untergebracht.“

Und weil sich nicht nur die Kinder gerne einmal richtig austoben, kamen am Nachmittag noch Hagens Kirschmonster und weitere Maskottchen zu Besuch.


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