„Schwierigstes Spiel“ im Finale Handball: Eicken bei abstiegsbedrohtem TV GMHütte

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Können Mario Hagemann (beim Wurf) und die Eickener bei heimstarken Georgsmarienhüttern weiter punkten? Foto: ESVKönnen Mario Hagemann (beim Wurf) und die Eickener bei heimstarken Georgsmarienhüttern weiter punkten? Foto: ESV

Melle. Handball-Landesligist Eicken hat den Durchhänger um den Jahreswechsel offensichtlich überwunden und peilt im Derby beim TV Georgsmarienhütte den fünften Sieg in Folge an.

Nach den klaren Erfolgen gegen die Kellerkinder Wagenfeld/Wetschen (43:36) und Hatten-Sandkrug II (35:21) wartet am Samstag (17 Uhr) mit dem TV Georgsmarienhütte nun der Drittletzte. Vom Tabellenstand sei das natürlich die dritte Pflichtaufgabe nacheinander, bestätigt ESV-Trainer Maik Rapczinski. „Wir haben das stärkere Team und die besseren Einzelspieler. Zudem haben wir einen guten Lauf und sind entsprechend selbstbewusst. Es spricht vieles für uns.“ Und doch warnt der Coach vor dem Gegner.

Ein Derby habe seine eigenen Gesetze. Die Teams und auch die Trainer kennen sich und ihre Konzepte gut. „Wir haben uns zuletzt zu Hause gegen den Kontrahenten schwergetan. Die Halle in GMHütte ist sehr eng. Ein schweres Spiel steht uns bevor.“ Doch der Tabellenvierte peilt bis zum Saisonende nur noch Siege an. Im sechs Begegnungen umfassenden Restprogramm stehen brisante Duelle etwa mit dem aktuellen Tabellenzweiten Bramsche und dem Dritten HSG Osnabrück an.

Dennoch sagt Rapczinski: „Das aktuelle Spiel ist trotz der noch wartenden Kaliber das schwierigste.“ Weil die Gastgeber als vermeintlich schwächerer Gegner eingeschätzt werden. Zudem befindet sich GMHütte im Abstiegskampf: Der aktuell bekleidete Rang elf ist der erste Nichtabstiegsplatz, den die Hüttenstädter nicht preisgeben wollen. Der Zwölfte Hatten-Sandkrug hat gegenüber GMHütte ein Spiel in der Hinterhand. Mit einem kämpferischen Auftreten des Elften ist also zu rechnen.

Außer dem Langzeitverletzten Philipp Bolte, der nach seinem Kreuzbandriss die Reha aufgenommen hat, sollten am Samstag alle ESV-Spieler zur Verfügung stehen. Der nach seiner Verletzung in die Mannschaft zurückgekehrte Albert Brack wäre notfalls einsetzbar, doch der Trainer möchte ihn behutsam aufbauen. Er plant, den Leistungsträger erst nach der anschließenden Oster-Spielpause im April wieder zu bringen. „Wir sind gut drauf und haben die jüngsten Partien auch ohne Albert gewonnen“, erklärt Rapczinski. Für Ende März plant die ESV noch ein Testspiel, in dem Brack erstmals wieder unter Wettkampfbedingungen agieren soll.

Die Grönegauer Männerteams in der Landesklasse sind an diesem Wochenende spielfrei. Zuletzt hatte sich die personell geschwächte HSG Grönegau-Melle daheim 20:20 vom TSV Wallenhorst getrennt. Die Partie von Eicken II bei der TSG Burg Gretesch am vorigen Wochenende ist ausgefallen, weil die Gäste krankheitsbedingt kein Team zusammen bekamen. Das nächste Spiel bestreitet die Landesligareserve am 23. März beim TV Dinklage II. Die HSG ist erst wieder am 8. April gefordert.


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