Rückblick auf Geschäftsjahr 2017 Mehr Umsatz, mehr Beschäftigte: Assmann Büromöbel in Melle wächst

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Bekennt sich klar zum Standort Melle: der Geschäftsführende Gesellschafter von Assmann Büromöbel, Dirk Aßmann. Foto: Ina FassbenderBekennt sich klar zum Standort Melle: der Geschäftsführende Gesellschafter von Assmann Büromöbel, Dirk Aßmann. Foto: Ina Fassbender

Oldendorf. Assmann Büromöbel bleiben auf Wachstumskurs und schließen auch das Geschäftsjahr 2017 mit einem Umsatzplus ab: Im vergangenen Jahr steigerte das Familienunternehmen den Umsatz um sechs Prozent auf 114 Millionen Euro.

„Damit bestätigt sich der eingeschlagene Kurs von Innovation und Investition“, freute sich der Geschäftsführende Gesellschafter Dirk Aßmann bei der Präsentation der Zahlen. Mit diesem Ergebnis liege Asssmann sogar über dem Branchenschnitt.

Einer der wichtigsten Erfolgsbausteine sei die Strategie, jede Investition konsequent so auszurichten, dass die eigenen Stärken kontinuierlich und nachhaltig ausgebaut werden. So reagiert das Unternehmen sehr flexibel auf die Anforderungen der Märkte und der Kunden.

Modernste Fertigung

Das Fundament dafür sei eine der modernsten Büromöbelfertigungen Europas, in die weiter investiert werde: So sind nach Angaben des Firmenchefs für die Umstellung der Korpusmöbel-Produktion auf eine halb automatische Fertigungsanlage rund sechs Millionen Euro in neue Maschinen investiert worden. Die Fertigstellung der neuen Korpusmöbel-Linie ist für April geplant.

353 Mitarbeiter

Wer dahinter gleichzeitig Pläne für einen Arbeitsplatzabbau vermute, wird nach Aßmanns Worten eines Besseren belehrt: Auch die Zahl der Mitarbeiter sei um mehr als sechs Prozent auf aktuell 353 gestiegen.

Weitere Investitionen für knapp zehn Millionen Euro am Standort Melle seien vorgesehen. „Unter anderem wird Assmann in den nächsten zwei Jahren ein neues Verwaltungsgebäude bauen und somit auch modernste Arbeitswelten für die eigenen Mitarbeiter schaffen“, erklärte Aßmann. Und noch eine Information ist ihm wichtig: „Wir gehörten nie zu den Unternehmen, die über eine Auslagerung der Fertigung in sogenannte Niedriglohnländer nachgedacht haben.“

Denn Deutschland und Europa seien die Märkte für sein Unternehmen. „Deshalb ist es für unsere Kunden und uns am sinnvollsten, wenn wir in Deutschland fertigen.“

2500 Teile am Tag

In Melle sind im vergangenen Jahr 2500 Möbelteile pro Tag produziert und ausgeliefert worden. Der größte Absatzmarkt ist Deutschland, die Exportquote liegt relativ konstant bei knapp zehn Prozent. Assmann ist in 30 europäischen Ländern für qualitativ hochwertige Büromöbel bekannt, wobei Großbritannien den stärksten Markt darstellt. Für Russland wird im Jahr 2018 eine deutliche Steigerung der Absatzzahlen erwartet.


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