Drei Fragen an Mirco Bredenförder Stiftung „Lauter“ wirkt im Landkreis und in Melle

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Kuratoriumsmitglied Mirco Bredenförder. Foto: Christoph FrankenKuratoriumsmitglied Mirco Bredenförder. Foto: Christoph Franken

Melle. Mirco Bredenförder ist Kuratoriumsmitglied der kreiseigenen Stiftung „Lauter“. Der 28-jährige Bankkaufmann aus Buer gehört für die CDU dem Kreistag an und wurde auf Vorschlag der Politik vom Kreistag in das Kuratorium gewählt.

Herr Bredenförder, was sind die Ziele der Stiftung „Lauter“?

Im Mittelpunkt unserer Stiftung steht die Förderung von Kindern und Jugendlichen. Außerdem fördern wir Maßnahmen, die die Lebenssituation von Familien im Landkreis Osnabrück verbessern. Unsere Stiftung wird unmittelbar in der Projektförderung tätig. So konnten wir beispielsweise einem traumatisierten Mädchen durch finanzielle Hilfen den Schulbesuch ermöglichen und einem in seiner Gesamtentwicklung beeinträchtigtem jungen Mann durch Förderung eine berufliche Perspektive geben. Die höchstmögliche Fördersumme beträgt für jedes Projekt 5000 Euro. Wichtig ist: Die Stiftung „Lauter“ führt keine eigenen Projekte durch, sondern unterstützt ausschließlich Maßnahmen Dritter. Übrigens: Die Stiftung „Kinderleben - Maren und Heinz-Eberhart Holl“ befindet sich in treuhänderischer Verwaltung unserer Stiftung „Lauter“.

Welche Aufgaben übernehmen Sie als Kuratoriumsmitglied?

Wir beraten und bescheiden im Kuratorium die Förderanträge. Außerdem wollen wir durch Werbung und Öffentlichkeitsarbeit die Stiftung bekannter machen. Denn obwohl es sie seit 2002 gibt, ist sie leider noch nicht so bekannt. Das wollen wir natürlich ändern. Das Stiftungskapital beträgt 675.000 Euro und von 2002 bis 2016 sind 64 Projekte mit insgesamt 112.000 Euro gefördert worden. Um den schlechten Zinssatz zu kompensieren, hat der Kreis vergangenes Jahr noch einmal 100.000 Euro zur Verfügung gestellt und weitere 50.000 sind bewilligt. Das tun wir, um konkret weiter fördern zu können. Anträge dazu können grundsätzlich formlos gestellt werden und sollten sich nicht auf bereits begonnene Maßnahmen beziehen. Außerdem werden unter anderem Projekte von Schulen nicht gefördert. Das gilt auch für Pflichtaufgaben des Landkreises oder anderer Organisationen.

Woher kommt der Stiftungsname „Lauter“?

Damit wird die Kernbotschaft unserer Stiftung auch im Namen verankert: lauter sein. Mit Lauterkeit wird ja gemeinhin ein faires und ehrliches Verhalten untereinander bezeichnet. Das gilt für unsere Arbeit in der Stiftung ebenso wie für unsere Beteiligung an Projekten und für den Umgang untereinander.


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