Ein bisschen Christ gibt es nicht Meller Auftakt von „ProChrist live“ mit guter Resonanz

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:Zum Mitsingen luden die Lieder der Musikgruppe der Golgatha-Gemeinde ein – mit eingeblendetem Text auf der Leinwand. Foto: Norbert Wiegand:Zum Mitsingen luden die Lieder der Musikgruppe der Golgatha-Gemeinde ein – mit eingeblendetem Text auf der Leinwand. Foto: Norbert Wiegand

Melle. Laut, deutlich und erkennbar innerlich beteiligt waren die 100 Besucher, die am Sonntagabend zum Meller Auftakt der Glaubenswoche „ProChrist live - unglaublich“ in die gut besetzte Alte Stadthalle gekommen waren.

Für den musikalischen Rahmen zum Mitsingen, Mitklatschen und sich hingeben sorgte die stimmgewaltige Musikgruppe der Golgatha-Gemeinde mit vier Sängerinnen. Die Texte der modernen Kirchenmusik wurden dabei auf eine Leinwand projiziert und konnten mitgelesen werden. Es waren Lieder zum Lobe Jesu oder auch ein vertontes Glaubensbekenntnis.

Persönliches Glaubensbekenntnis

„Gott liebt mich, ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen“ - wies Ralf Halbrügge, Pastor der evangelisch-lutherischen Gemeinde Oldendorf, in seiner Begrüßung auf das zentrale Thema des Abends hin. „An jedem der acht Abende wird ein anderer mutiger Gläubiger auf der Bühne über seinen persönlichen Glauben sprechen, darunter auch Superintendent Hans-Georg Meyer-ten Thoren“, kündigte Halbrügge an.

Den Anfang bei den persönlichen Glaubensbekenntnissen machte am Sonntagabend Karl-Friedrich Hensiek, der ehemalige Inhaber des Unternehmens Burton. „Ich bin christlich getauft und konfirmiert und ging gelegentlich in die Kirche“, berichtete er über sein mehr formales Christsein. Aber in ihm reifte die Erkenntnis, dass man nicht ein bisschen Christ sein könne, denn „wenn etwas in der Garage steht, muss es ja auch nicht unbedingt ein Auto sein“. Nach einer Zeit des Nachdenkens über die mögliche Konsequenz Kirchenaustritt entschied er sich gemeinsam mit seiner Frau für wirkliches Christsein: „Seitdem gibt uns die Bibel jeden Tag neuen Halt und wir empfinden es als riesiges Geschenk, dass Christus für uns am Kreuz gestorben ist.“

Sieben Themenabende

Solche persönlichen Darstellungen des eigenen Glaubens von wechselnden Personen soll es in der Themenwoche bis einschließlich Samstag jeden Abend ab 19 Uhr geben. Ab 19.30 Uhr gibt es dann ein „Public Viewing für den Glauben“ - die zentrale Veranstaltung „ProChrist live“ aus Leipzig wird täglich auf die Leinwand in der Alten Stadthalle übertragen. Jeder Abend steht unter einem neuen Thema: von „Gott sucht mich“ am Dienstag über „Gott rettet mich“, Gott beschenkt mich“ und „Gott bewegt mich“ bis zu „Gott erwartet mich“ am Samstag.

Zum lokalen Vorprogramm gehört an jedem Abend ab 19 Uhr auch Musik. Am Dienstag ist die Golgatha-Band zu hören, am Mittwoch tritt die Musikgruppe der Baptisten auf und am Donnerstag steht der Gospelchor „Cheerful Voices“ auf der Bühne. Am Freitag sorgt die Golgatha-Band für den musikalischen Rahmen und am Samstagabend die Band der Freien evangelischen Gemeinde. Inhaltlich geht es dabei um die Auseinandersetzung mit zentralen Glaubens- und Lebensfragen: An was glauben wir?

Die sieben Meller ProChrist-live-Themenabende werden von der evangelisch-lutherischen Gemeinde Oldendorf, der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Melle, der Kirchengemeinde Golgatha und der Freien evangelischen Gemeinde Bruchmühlen gestaltet. Das Organisationsteam bilden Pastor René Mühe, Birgit Onken, Reinhard Nörenberg, Raissa Widner und Pastor Ralf Halbrügge.


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