„Caro 7“ abgebaut Abschied von Skulptur auf Meller Kreisverkehr

Ulrich Schwutke beim Abtransport der Skulptur „Caro 7“. Foto: Martin HeuerUlrich Schwutke beim Abtransport der Skulptur „Caro 7“. Foto: Martin Heuer

Melle. „Diese Skulptur Caro 7 hat ihre Aufgabe aufs Feinste erfüllt.“ Bernhard Strecker trug den Abbau des Kunstwerks am Donnerstag mit Fassung. Seit Ende April hatte die Stahlskulptur den Kreisverkehr an der Auffahrt zur Autobahn Melle-Ost geschmückt, gestern wurde sie planmäßig entfernt.

„Das heißt aber nicht, dass sie nicht noch einmal in Melle auftaucht“, gab Strecker die Hoffnung nicht auf. Zunächst wird die Skulptur, die zu den zwölf Kunstprojekten im Landkreis als Erinnerung an den 50. Todestag des Osnabrücker Künstler Friedrich Vordemberge-Gildewart zählte, aber nach Bielefeld gebracht. Dort wird sie in den nächsten Wochen in der Kunsthalle aufgestellt. „Das ist aber nur eine vorübergehende Maßnahme“, sagt Strecker.

„Sie galt als Symbolfigur für die Osnabrücker Bemühungen, das Schafffen von Vordemberge-Gildewart darzustellen“, so Strecker. Unter dem Titel „Farbenergie und Brücken zu Vordemberge-Gildewart“ war eine Ausstellung in der Kapelle des Schlosses Königsbrück mit Malerei, Zeichnungen, Grafiken und Skulpturen von Erich Wiesner gezeigt worden. Diese Ausstellung in Neuenkirchen war als „das Verbindende der zwölf Kunstprojekte bezeichnet worden.

Der Kunstmäzen hofft darauf, dass die Skulptur doch noch an einem zweiten Standort der Stadt – möglicherweise am Forum – zur Schau gestellt wird. Oder vielleicht sogar einen potenten Käufer findet. „Es müsste doch einen Kunstinteressierten geben, der diese Skulptur erwerben möchte“, hofft Strecker.


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