Fahrzeug zu groß für die Halle NDR dreht Magazin-Beitrag über den Frust in Oldendorf

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Zu groß für die Halle: Ortsbrandmeister Stefan Dierker und sein Stellvertreter Sören Rasper zeigen mithilfe einer Messleiter, dass die neuen Fahrzeuge viel zu hoch sind für das Tor am alten Feuerwehrhaus in Oldendorf. Foto: Kirsten MuckZu groß für die Halle: Ortsbrandmeister Stefan Dierker und sein Stellvertreter Sören Rasper zeigen mithilfe einer Messleiter, dass die neuen Fahrzeuge viel zu hoch sind für das Tor am alten Feuerwehrhaus in Oldendorf. Foto: Kirsten Muck 

Oldendorf. Die Kameraden der Oldendorfer Feuerwehr fühlen sich im Stich gelassen. Auslöser ihrer Kritik ist das kürzlich angeschaffte Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF). Denn das 130000 Euro teure Fahrzeug passt nicht ins Gerätehaus. Grund genug für das NDR-Magazin „Hallo Niedersachsen“, nun einen Vier-Minuten-Beitrag über den Schildbürgerstreich zu drehen.

„Was für ein Trauerspiel, es kann nicht sein, dass ein Auto mit großem Wert vor der Tür steht und vor sich hin gammelt und die Stadt sich nicht in der Lage sieht, eine kleine Halle zu bauen“, beschreibt Löschmeister Andreas Gräber die missliche Lage.

Die Durchfahrtshöhe von knapp drei Metern verhindert, dass das neue Fahrzeug hineingefahren werden kann — im TV-Beitrag anschaulich dargestellt.

Anbau steht noch nicht

Der Frust der Oldendorfer Feuerwehrleute sitzt tief: Das neue Fahrzeug sollte eigentlich schon 2012 gekauft werden, doch die Anschaffung wurde zweimal verschoben, ehe das 31 Jahre Fahrzeug jetzt ersetzt werden konnte.

So sehr sich die Kameraden über das neue Fahrzeug freuen, umso mehr ärgert sie die Tatsache, dass auf das neue Gebäude weiter gewartet werden muss. „Das größte Ärgernis ist, dass der Anbau immer nicht steht“, kritisierte Stadtbrandmeister Rainer Schlendermann auf NDR. Melles Mediensprecher Jürgen Krämer sendet in dem Beitrag allerdings ein positives Signal: „Wir werden in wenigen Wochen mit den Arbeiten beginnen. Die Fertigstellung ist in einem Jahr geplant.“


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