St. Matthäus in neuem Glanz Am Mittwoch sind die Turmarbeiten in Melle beendet

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Melle. Am Montag nächster Woche werden die Gerüstbauer am Kirchturm von St. Matthäus in Melle wieder für freie Sicht auf das renovierte Bauwerk gesorgt haben.

Schon am Freitag fehlten nur noch die letzten Meter Gerüstgestänge bis zum endgültigen Abbau.

„Am Dienstag räumen wir die Flächen rund um den Turm noch auf, machen sauber und am Mittwoch sind alle Arbeiten abgeschlossen“, freute sich Hubert Ronne für das Teams des Bauausschusses der Kirchengemeinde, dessen Vorsitzender er ist.

Völlig neuer Anblick

Schon jetzt ist abzusehen, dass künftig eine neue Optik den Blick prägen wird. Statt der bisherigen Außenflächen der gelblichen Schiefersteine sind die oberen zwei Drittel des Turms und einige Seitenfassaden mit sogenanntem steinbegleitenden Putz versehen worden. Angesichts der vorherigen Schieferfassade sicherlich ein gewöhnungsbedürftiger Anblick. Aber die Sicherheit für Passanten ging für alle Beteiligten vor und so war auch bautechnisch gesehen die jetzt gewählte Putzversion die beste Lösung. Außerdem ist die Denkmalbehörde damit sehr einverstanden.

Das Kupfer glänzt

Schon von weitem glänzt die neue Kupferhaube den Besuchern der Stadt entgegen und auch von der Autobahn aus fällt die Dachkonstruktion deutlich auf. Das Dach hatte sich während der Sanierungsarbeiten als „Wundertüte“ aufgetan, wie es Ronne mit Blick auf die zahlreich zutage getretenen Schäden genannt hatte.

Damit wurde die Gesamtmaßnahme dann auch wesentlich teurer als geplant und schlug unter dem Strich mit 650.000 zu Buche.

Ende Mai/Anfang Juni wird die Fertigstellung mit einer „Turmmesse“ gefeiert.


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