Jugendliche fordern neue Skateranlage Meller Bildungsausschuss befürwortet Bahn in Betonausführung

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In die Jahre gekommen ist die alte Skateranlage, die 2019 erneuert werden soll. Foto: Norbert WiegandIn die Jahre gekommen ist die alte Skateranlage, die 2019 erneuert werden soll. Foto: Norbert Wiegand

nw Melle. Die Mitglieder des Ausschusses für Bildung und Sport befürworten einhellig die nachhaltige Erneuerung der Skateranlage am GrönegauBad, trotz der zu erwartenden Kosten von 150000 Euro.

Felix Wiesner als Sprecher des jetzigen Jugendparlamentes und und Lukas Paffrath vom vorherigen Jugendparlament legten ein detailliertes Konzept vor, das die Ausschussmitglieder offenbar voll überzeugte. „Wir haben in einer Ideenwerkstatt erarbeitet, wie ein neuer moderner Skatepark in Melle nach den Bedürfnissen der Nutzer aussehen muss“, zeigten die Jugendparlamentarier Fotos von selbst gebauten Modellen.

Rampen aus Beton

„Die bestehende Anlage mit vielen hölzernen Teilen ist 23 Jahre alt, immer nur notdürftig geflickt worden und deshalb unattraktiv für junge Leute“, erklärte Wiesner. Die neuen Rampen sollten aus Beton bestehen, denn dann seien sie haltbar, sicherer und leichter sauber zu halten. Eine Betonausführung schütze auch vor Vandalismus. Eine solche Bahn in der Nähe des Grönenbergparks mache Melle attraktiver und sei geeignet für Skateboarder, BMX-, Scooter- und Inlinefahrer, ergänzte Lukas Paffrath.

Gut investiertes Geld

Für ihren Vortrag ernteten die beiden Jugendlichen viel Lob von der Ausschuss-Vorsitzenden Jutta Dettmann (SPD) und den Ausschussmitgliedern. „Das alljährliche Herumdoktern an der Bahn muss aufhören, der Standort ist ideal und damit können wir endlich auch vereinsungebundenen Sport fördern“, stellte sich Reinhardt Wüstehube (Grüne) hinter die Jugendlichen.

„Die gut besuchten Anlagen in Osnabrück und Bünde zeigen den Bedarf“, ergänzte er.

Von „gut investiertem Geld“ sprach Gerhard Boßmann (SPD). Für eine zügige Umsetzung schon 2019 plädierte Thomas Schulke (CDU), „vorbildlich und kreativ“ nannte Uschi Thöle-Ehlhardt (UWG) das Konzept. Hans-Martin Oberschelp vom Sportdach machte auf zunehmende Verletzungsgefahren auf der alten Bahn aufmerksam, die deshalb dringend erneuert werden müsse.


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