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08.03.2018, 16:30 Uhr KOMMENTAR

Kahlschlag in Meller Waldstreifen: Anwohner einbeziehen

Kommentar von David Hausfeld

Anwohner des Denkmalweges sind sauer. Der westliche Teil eines Waldstreifens wurde aus ihrer Sicht abgeholzt; Pflegearbeiten einer Fachfirma nicht korrekt ausgeführt. Foto: David HausfeldAnwohner des Denkmalweges sind sauer. Der westliche Teil eines Waldstreifens wurde aus ihrer Sicht abgeholzt; Pflegearbeiten einer Fachfirma nicht korrekt ausgeführt. Foto: David Hausfeld

Melle. Ob die Gehölzpflegearbeiten in einer Waldfläche am Denkmalsweg in Melle nun fachgerecht durchgeführt wurden, oder nicht – zukünftig sollten Anwohner stärker in geplante Maßnahmen einbezogen werden. Ein Kommentar.

Zugegeben, dass Anwohner beim Anblick der nun kahlen Fläche am Denkmalsweg der Schock durchfährt, ist absolut verständlich. Laut der Firma, die den Kahlschlag durchgeführt hat, wurden ordnungsgemäß die von der Stadtverwaltung Melle in Auftrag gegebenen Pflegemaßnahmen ausgeführt. Die Stadt behauptet das Gegenteil.

Wer auch immer im Unrecht liegt – Gehölzarbeiten und die häufig verbundene Entfernung von Grün werden von der Bevölkerung oft kritisch beäugt, denn es geht um Lebensqualität durch Schutz, Ästhetik oder saubere Luft. Gerade deshalb sollten die Anlieger stärker mit in diese Maßnahmen einbezogen werden. Wie die Anwohner am Denkmalsweg nun zeigen, ist die Bereitschaft dazu durchaus da.


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