Eickens Mission: Alles gewinnen Handball: ESV II in Gretesch, HSG gegen Wallenhorst

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Die Turbulenzen sind überwunden – Eicken ist im Anflug: In dieser Szene aus dem Vorjahr setzt sich Christian Wetzstein (beim Wurf) gegen Hatten-Sandkrug II durch. Foto: ESVDie Turbulenzen sind überwunden – Eicken ist im Anflug: In dieser Szene aus dem Vorjahr setzt sich Christian Wetzstein (beim Wurf) gegen Hatten-Sandkrug II durch. Foto: ESV

Melle. Nach dem 43:36 über den Tabellenletzten Wagenfeld möchte Handball-Landesligist Eicken an diesem Wochenende gegen den Vorletzten Hatten-Sandkrug II seine Siegesserie ausbauen. In der Landesklasse gastiert Eicken II in Gretesch, während die HSG den TSV Wallenhorst empfängt.

Das Ergebnis gegen Wagenfeld verdeutlichte einmal mehr den Torhunger der ESV, die die angriffsstärkste Mannschaft der Liga stellt. Das aktuelle Torverhältnis von 534:486 nach 17 Partien zeigt aber auch, dass die Grönegauer die zweitmeisten Treffer kassieren. Das weise aber nicht auf eine schwache Abwehr hin, sondern sei in der Spielweise begründet, klärt Trainer Maik Rapczinski auf. Sein Team spiele schnell hinten heraus und schließe zügig ab. Dadurch komme die Spielvereinigung auf durchschnittlich bis zu 50 Abschlüsse pro Begegnung, andere Teams lägen bei 40 bis 45 Torabschlüssen.

Dieser Stil führe im Umkehrschluss aber auch zu mehr Gegenangriffen. „Wir geben den Gegnern mehr Möglichkeiten, gegen uns anzugreifen.“ Diese Philosophie des forschen Spiels nach vorne passe sowohl zu den wendigen und schnellen ESV-Spielern als auch zu seiner eigenen Überzeugung als Trainer, der gerne eine offensivere Deckung spielen lässt.

Nach vier Auswärtspartien freut sich die ESV auf das nächste Heimspiel am Samstag (18 Uhr) gegen den Zwölften TSG Hatten-Sandkrug II. Der viertplatzierte Gastgeber ist sich seiner klaren Favoritenrolle bewusst und will dieser mit dem vierten Erfolg in Folge gerecht werden. „Wir gehen motiviert, selbstbewusst und optimistisch in die Partie“, betont der Coach. Alle Spieler sind an Bord, wenn es darum geht, die Sieges-Mission für die Restsaison bei sieben verbleibenden Partien weiter umzusetzen.

Zusätzlichen Auftrieb spürt der Verein durch die starke Rolle, die Eicken II in der Landesklasse spielt. Nach dem 31:25-Erfolg gegen die HSG erkämpfte die Reserve Mittwoch ein 35:35-Remis gegen Damme. Am Sonntag (17 Uhr) reist der Tabellenfünfte zur neuntplatzierten TSG Burg Gretesch.

Die trotz der Derbyniederlage weiter mit Polster zweitplatzierte HSG Grönegau-Melle empfängt am Sonntag (17 Uhr) den Zehnten Wallenhorst. Man dürfe die Gäste nicht unterschätzen, warnt HSG-Trainer Frank Lührmann. Sie haben daheim den Tabellendritten Osnabrück II geschlagen. Andererseits reichte es für Wallenhorst in der Ferne bisher nur zu einem Unentschieden. Somit sind auch in diesem Spiel die Hausherren klarer Favorit.

Doch die Personalsituation der Tiger hat sich weiter verschlechtert, da neben den im Ausland weilenden Leon Bartels, Jan Möllers und Bjorn Spence nun auch noch Lukas Möllersmann verletzungsbedingt fehlen wird. „Deshalb werden wie gegen Eicken II A-Jugendliche in die Bresche springen. Unter der Woche haben wir diese neue Besetzung des Rückraums eingespielt. Wenn die einstudierten Auslösehandlungen gut umgesetzt werden und über die gesamte Spielzeit in der Deckung engagiert gearbeitet wird, sollte einem Heimerfolg nichts im Wege stehen“, ist Lührmann vorsichtig optimistisch.


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