Azubis beim Paketdienstleister DPD in Gesmold Unterwegs im Depot 149: Von Melle nach Barcelona

Von Marita Kammeier

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Gesmold. Marc Hobelmann und Muhammed Yondemir werden als Kep-Fachkräfte ausgebildet und gehören zum agilen 16-köpfigen Azubi-Team bei DPD in Gesmold. Das 2007 gebaute Depot 149 im Gewerbepark ist eines der größten von 78 Depots in Deutschland.

Den Standort in Melle verlassen täglich 150000 Pakete. Diese werden sowohl regional als auch europaweit in 14 europäische Länder gefahren. Zustelltouren gehen zum Beispiel bis nach Helsinki, Malmö, Paris, Wien oder Budapest. Soll ein Paket am nächsten Tag in Barcelona sein, so wird auch dieser Auftrag mit einer Nachtfahrt umgesetzt.

Modernes Paketverteilzentrum

Das Depot 149 – die eins steht als Symbol für Deutschland und die 49 kennzeichnet die Postleitzahl – gehört zu den modernsten Paketverteilzentren in Europa. Der beeindruckende Gebäudekomplex mit mehreren Hallen und Bürogebäuden umfasst eine Gesamtfläche von mehr als 70000 Quadratmetern.

Hier arbeiten etwa 480 Beschäftigte. 16 Jugendliche werden in fünf Berufssparten ausgebildet: die Ausbildung der Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung wird auch als duales Studium angeboten. Außerdem werden im Unternehmen Mechatroniker ausgebildet sowie acht Azubis als Fachkräfte für Lagerlogistik.

Ausbildung im Blockunterricht

Muhammed Yondemir und Marc Hobelmann lernen im ersten Ausbildungsjahr als Kep-Fachkräfte für Kurier-, Express- und Postdienstleistung. Die Ausbildung erfolgt zwei Jahre im Blockunterricht. Das bedeutet, im Wechsel zwei Monate im Unternehmen arbeiten, dann sechs Wochen die Berufsschule in Melle besuchen.

„Die Ausbildung ist wichtig, weil wir hier alle Informationen für die Praxis erhalten“, betonte Muhammed Yondemir aus Westerhausen, der nach bestandener Abschlussprüfung noch ein weiteres Ausbildungsjahr dranhängen will. Dann ist er Kep-Kaufmann für Kurierdienste.

Marc berichtete: „In der Berufsschule lernen wir zum Beispiel den Lebenslauf der Pakete kennen. So verstehen wir die Zusammenhänge besser.“ In verschiedenen Abteilungen erstellen die Azubis zum Beispiel die beste Route bei der Tourenplanung oder organisieren Fahrdienste für die regionale Zustellung vom Depot aus.

39-Stunden-Woche

Gearbeitet wird bei DPD in der 39-Stunden-Woche. Während Muhammed die Frühschicht von 5 bis 13.18 Uhr favorisiert, arbeitet Marc lieber in der Spätschicht von 14 bis 22.18 Uhr.

Unterwegs im Depot 149 erklären die Kep-Azubis die langen Wege der Pakete, die in rasanter Schnelligkeit über die Förderbänder rasen. Die Kommandozentrale hat alle 120 Förderbänder mit insgesamt 8000 Metern im Blick. „Konzentration ist ganz wichtig in dem Beruf“, erklärte Marc Hobelmann.

„Bei guten Leistungen behalten wir die Auszubildenden auf jeden Fall nach der Abschlussprüfung im Unternehmen“, betonte Birgit Schnitker, zuständig für die Ausbildung. Depot-Chef Volker Scholz erklärte stolz: „Bereits zweimal sind unsere Azubis in Berlin prämiert worden, weil sie unter den Besten von insgesamt 300 DPD-Auszubildenden waren.“

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Neue Azubis für 2018

Das DPD-Depot 149 im Gesmolder Gewerbepark stellt zum 1. August Auszubildende im gewerblichen und kaufmännischen Bereich ein. Praktikanten werden ebenfalls gern genommen. Bewerbungen bitte an: bewerbung@depot149.dpd.de


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