Jahreshauptversammlung Der SoVD plant in Melle-Buer eine Boulebahn

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pm Buer. Auf der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins Buer des SoVDl wurden langjährige Mitglieder geehrt und mit Urkunden und Ehrenzeichen ausgezeichnet.

Die geehrten Mitglieder waren: 45 Jahre: Ursula Niebäumer & Manfred Recker, 40 Jahre:Karl Nösekabel, 35 Jahre: Elfriede Stenzel, Gerhard Landwehrmeyer, Amanda Pagalys, Lisa Pieper, 30 Jahre: Herbert Abel, Martha Lenger,Wilhelm Schniedering, 25 Jahre: Helga Steinmeyer, Lina Köhmöller, Walter Bussmann, Helga Hellmann sowie für 10 Jahre: Renate Becker, Lennart Epke,Werner Hunting, Anneliese Knappmeier, Dieter Knappmeier, Liselotte Krause, Ursula Koepsel.

Besuche bei Menschen

Der Vorsitzende ging in seinem Bericht auf die vielfältigen Aufgaben des SoVD ein. So werden Vorträge zu sozialen und gesundheitlichen Themen und Fahrten für die Mitglieder und Gäste geplant. Der SoVD besucht Menschen - und nicht nur, wenn sie krank sind. Seit langem ist bekannt, dass einsame Menschen viel häufiger an Demenz erkranken. Viele Senioren haben höchstens einmal im Monat ein Gespräch mit einem Freund oder mit Verwandten. In Großbritannien gibt es seit einigen Wochen einen Regierungsposten gegen Einsamkeit.

Am Volkstrauertag wurde zur Erinnerung an die Opfer der Kriege am Ehrenmal auf dem alten Friedhof Buer ein Kranz niedergelegt. Der Ortsverein Buer hat in der Zeit vom 12. März 2017 bis heute elf Vorstandssitzungen und zehn Veranstaltungen durchgeführt.

Die Mitgliederzahl im SoVD-Ortsverein Buer ist ansteigend: Aktuell zählt der Verein 251 Mitglieder, was einem Plus von über 12 Prozent neuer Mitglieder entspricht. Viele Mitglieder kommen über die Sozial-Beratung in den Verband. Neben der genauen Einschätzung des Sachverhaltes können zusätzliche Tipps für das weitere Vorgehen sicher hilfreich sein. Der Arbeitskreis „Inklusion“ wird inzwischen auch außerhalb des SoVD wahrgenommen. Die Frauen AG hat einen viel beachteten Diskussionsanstoß zum Thema „Organtransplantationen“ gegeben.

Politikwechsel

Für 2018 plant der SoVD den Bau einer Boule/Boccia-Bahn als Treffpunkt für alle Generationen. „Die Anträge sind gestellt“,hieß es auf der Versammlung. Der SoVD will dafür zu sorgen, dass Solidarität, die sozial und gerecht sein soll, nicht nur eine leere Worthülse bleibt, sondern gelebt wird.

Deutschland hat den größten Niedriglohnsektor Europas. In Deutschland sind 16 Millionen Bürger von Armut oder sozialer Ausgrenzung mitten im „Wohlstandsland“ betroffen. Der SoVD fordert hier erneut einen grundlegenden Politikwechsel.

Folgende Mandatsträger im neuen Vorstand wurden einstimmig gewählt. 1. Vorsitzender: Peter Gromm, 2. Vorsitzender Kurt Kallert (neu), Schatzmeister: Ingbert Schmidt, Schriftführerin: Edda Gromm, Beisitzerin: Hildegard König, Beisitzer & Internet: Jörg Hertel, Revisoren: Rolf Huth, Manfred Fröse und Ulli Gloth (beide neu). Revisor Walter Bussmann schied aus Altersgründen aus.


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