Zweiter Platz auf Landesebene Schülerzeitung „Watch Out“ aus Melle-Buer prämiert

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Hannover/Buer. Große Freude an der Lindenschule Buer: Am Wochenende wurden deren Schülerzeitungsredakteure in Hannover beim Landesentscheid in der Kategorie Realschule mit dem zweiten Preis geehrt.

Bei der Veranstaltung mit 200 Gästen aus Politik, Medien und Wirtschaft im Verlagshaus von Heise Medien unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Stephan Weil hob Kultusminister Grant Hendrik Tonne den Jugendjournalismus als „wesentliches Element demokratischer Schulkultur“ hervor. Insofern sei er begeistert gewesen, als er die unterschiedlichen Schülerzeitungen des Landes im Vorfeld des Wettbewerbs gesichtet habe. „Ob gedruckte Zeitung oder online – die Ergebnisse sind wirklich beeindruckend“, sagte der Minister.

Gute Qualität

Der Junioren-Pressepreis wird jährlich von einer Jury des Verbandes der Niedersächsischen Jugendredakteure verliehen. Eine der Jurorinnen, Ariane Steuber vom Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung der Leibnitz Universität Hannover, verwies in diesem Zusammenhang auf die gute Qualität aller Beiträge. Die lagen vor in den Kategorien Berufsbildende Schulen, Förderschulen, Grundschulen, Gymnasien, Realschulen sowie Online (für alle Schulformen).

Die Schülerinnen der Lindenschule Buer nahmen mit Uschi Thöle-Ehlhardt an der Veranstaltung teil. Sie leitet die Lindenschule-AG für die Schülerzeitung Watch Out, die normalerweise als kombinierte Schüler- (Watch Out) und Stadtteilzeitung (Dorfgeflüster) konzipiert ist. Dieses Mal hatte die AG aber eine Sonderausgabe eingereicht, ein „Watch Out“-Spezial ohne Geflüster mit den Themenschwerpunkten „Schulen international“ und „Licht“.

Fast zu spät gekommen

Wegen einer Zugverspätung war die Gruppe gerade noch rechtzeitig zur Eröffnung gekommen. Die Jugendlichen zeigten sich vom Rahmenprogramm in dem Verlagshaus angetan und freuten sich auch über die Preise, einen Zehn-Euro-Gutschein für eine Drogeriekette. Den zweiten Platz nahmen sie sportlich. „Man sollte zufrieden sein mit dem, was man bekommen hat“, waren sie sich einig. Und im Übrigen sei es ja auch nicht selbstverständlich, zum vierten Mal nominiert worden zu sein.

„Wirklich stolz“

Diesen Aspekt griff auch Uschi Thöle-Ehlhardt auf. Schon bisher hätten die Beiträge aus Buer landesweit herausgeragt „Die Sonderausgabe, mit der wir uns dieses Mal beworben haben, war zudem ein pädagogisches Highlight“, betonte sie. Die jungen Leute der Zeitungs-AG hätten nämlich enorm viel Eigeninitiative ergriffen und eigenverantwortlich gehandelt. Dazu müsse man auch wissen, dass die AG nur an zwei Stunden in der Woche läuft „Ich bin wirklich stolz auf diese Gruppe.“


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