„Lesen macht reich“ Autor Armin Pongs begeistert Meller Grönenbergschüler

Meine Nachrichten

Um das Thema Melle Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Im Forum las Autor Armin Pongs von seinem Krokofil. Foto: Christina WiesmannIm Forum las Autor Armin Pongs von seinem Krokofil. Foto: Christina Wiesmann

Melle. Im Forum in Melle begeisterte der Autor Armin Pongs am Donnerstagvormittag die Jahrgänge zwei, drei und vier der Grönenbergschule. Und er hatte eine wichtige Botschaft für die Jungen und Mädchen im Gepäck.

„Lesen macht reich an Bildern im Kopf!“, findet Armin Pongs nämlich. Vom Chiemsee, dem „Bayrischen Meer“, war er nach Melle gekommen. Sein erstes Buch schrieb er im Alter von 28 Jahren. 22 Bücher entstanden insgesamt, wie er den Schülern aus seinem Autorenleben erzählte.

Freundliches Krokodil

Auch das Buch „Krokofil: Der Traumländer“ gehört dazu. Aus diesem las Pongs am frühen Donnerstagmorgen zunächst den Zweitklässlern vor. Sie bekamen einen kleinen Einblick in das Leben des freundlichen Krokodils, das bei der Prinzessin Anna Lucia lebt und das ganz fest an seine Träume glaubt – und daran, dass diese irgendwann einmal wahr werden können.

Im Gespräch mit den Kindern kamen nach den vorgelesenen Passagen viele Einzelheiten aus der Geschichte wieder zum Vorschein. So hatte sich eine Schülerin gemerkt, dass das Hochzeitskleid der Prinzessin aus Seide war, eine andere erinnerte sich daran, dass das Krokofil den Brautstrauß auf den Kopf bekommen hatte.

„Es entstehen eigene Bilder im Kopf“, sagte Armin Pongs über die Fantasie, die aus gelesenen Wörtern farbenfrohe und ganz individuelle Bilder im Kopf des Lesenden entstehen lässt.

Ein „Lesemillionär“

Er selbst liest seit seinem sechsten Lebensjahr besonders viel und sagt von sich: „Ich bin durch das viele Lesen sehr, sehr reich geworden.“ Armin Pongs ist sozusagen „Lesemillionär“.

Dass sie nun auch mehr lesen wollen, beschlossen die Schüler der Grönenbergschule einstimmig. „Wenn mir demnächst langweilig ist, hol ich mir ein Buch“, merkte eine Zweitklässlerin an. „Dann hoffe ich sehr, dass dir oft langweilig ist“, antwortete Armin Pongs lächelnd.

Seine Botschaft, in Melle bei den Grönenbergschülern ist sie angekommen. Sie versprachen, nun weniger fernzusehen und auf der Spielekonsole zu „zocken“. Stattdessen wollen sie ihre eigenen Bilder in der Fantasie entstehen lassen: beim Lesen.

Und damit sie vor bösen Träumen verschont bleiben, bekamen sie vom Autor einen kleinen Mondstein mit Sternstaub auf den Weg.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN