Wichernstraße sieht anders aus Sieben Eichen vor Meller Altenzentrum gefällt

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Ganz anders wirkt nun die Wichernstraße, nachdem im Februar die Eichen weichen mussten. Foto: Michael HengeholdGanz anders wirkt nun die Wichernstraße, nachdem im Februar die Eichen weichen mussten. Foto: Michael Hengehold

Neuenkirchen. Vor dem Altenzentrum Neuenkirchen wurden sieben amerikanische Eichen gefällt. Manchen Anwohner hatten sie wegen ihres schwer kompostierbaren Laubs genervt, doch das nun stark veränderte Erscheinungsbild der Wichernstraße gefällt auch nicht allen.

Die offizielle Adresse des Evangelischen Altenzentrums ist Lange Straße 21. Damit standen die Eichen eigentlich hinter der Einrichtung. Doch nach einer Verlegung des Haupteingangs ist die Wichernstraße, an der sich auch der Parkplatz des Hauses befindet, nun „vorne“. Das Gelände wurde entlang der Straße von acht Eichen gesäumt, von denen sieben am 10. Februar weichen mussten - die auf dem Grundstück des Seniorenzentrum. Die verbliebene achte steht auf städtischem Grund.

Sie waren vor etwa 30 Jahren im Zuge des Endausbaus der Wichernstraße von der Stadt gepflanzt worden, erinnert sich Gerhard Krämer, Vorstandsmitglied der Stiftung Evangelisches Altenzentrum Neuenkirchen. Doch über die Jahre hatte sich das Wurzelwerk derart ausgedehnt, dass es begonnen hatte, das Pflaster des Bürgersteigs hochzudrücken. „Die Bewohner mit Rollator oder anderen behindertengerechten Hilfsmitteln konnten dort nicht mehr laufen“, so Krämer.

Das bestätigt Einrichtungsleiterin Jutta Diekmeyer: „Es kam immer wieder zu Stolpereien, sodass unsere Bewohner auf der Straße gehen mussten. Wir sind ja froh, wenn die noch rausgehen und spazieren gehen können, aber müssen dann eben auch für die Sicherheit Sorge tragen.“

Im Übrigen sei das „lederartige“ Laub der Eichen bei manchen Nachbarn auf wenig Gegenliebe gestoßen, die Entsorgung habe alljährlich im Herbst den Hausmeister gut auf Trab gehalten.

Im kommenden Herbst wird das dann nicht mehr der Fall sein, stattdessen kündigt Gerhard Krämer eine Ersatzanpflanzung an: „Das wird dann natürlich nicht mehr etwas so Mächtiges sein, sondern etwas, dass uns nicht in 20 oder 30 Jahren erneut Probleme bereitet. Das könnte zum Beispiel eine Hecke sein oder Sträucher.“


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