„Gott liebt und rettet mich“ „ProChrist“ vom 11. bis 17. März in Alten Stadthalle Melle

Das Meller Organisationsteam von „ProChrist live“ mit (von links) Pastor René Mühe, Birgit Onken, Reinhard Nörenberg, Raissa Widner und Pastor Ralf Halbrügge freut sich auf sieben Themenabende in der Alten Stadthalle. Foto: M. MüheDas Meller Organisationsteam von „ProChrist live“ mit (von links) Pastor René Mühe, Birgit Onken, Reinhard Nörenberg, Raissa Widner und Pastor Ralf Halbrügge freut sich auf sieben Themenabende in der Alten Stadthalle. Foto: M. Mühe

Melle. Gleich vier Kirchengemeinden aus dem Grönegau richten vom 11. bis 17. März das Programm „ProChrist live“ aus. Die Alte Stadthalle Melle wird dann zu einem von europaweit etwa 500 Veranstaltungsorten.

Technisch möglich macht das eine Satellitenübertragung aus der Kongresshalle in Leipzig. Um 19 Uhr beginnt am Sonntag, 11. März, das Programm auf den lokalen Bühnen. „In Melle bieten wir Chöre wie die ‚Cheerful Voices‘“, freut sich Pastor Ralf Halbrügge aus Oldendorf, „es werden aber auch Menschen von ihrem Glauben an Gott berichten“.

Predigten sind das Herzstück

Von 19.30 Uhr sehen die Besucher dann auf der Leinwand in der Alten Stadthalle die zentrale Veranstaltung aus Leipzig — ein bisschen wie Public Viewing für den Glauben.

In Leipzig werden prominente Christen interviewt, und der ProChrist- Chor singt. Herzstück aber sind die Predigten der bekannten Evangelisten Steffen Kern und Elke Werner. Die Themenwoche beschäftigt sich mit dem allseits bekannten Glaubensbekenntnis, das in vielen Gemeinden jeden Sonntag gesprochen wird.

Jeder der sieben Themenabende steht unter einem Motto wie „Gott liebt mich“, „Gott rettet mich oder „Gott erwartet mich“.

Der Glaube an Jesus steht bei ProChrist im Zentrum. Das ist in vielen Kirchen längst nicht mehr selbstverständlich. „Viele Gemeinden verweltlichen. Das wichtige Engagement in Bereichen wie der Diakonie ist riesig, aber wir drängen Jesus an den Rand. Die Heilige Schrift gehört in den Mittelpunkt“, meint Halbrügge.

Viele Meller würden die Inhalte des christlichen Glaubens nicht kennen, meint Reinhard Nörenberg von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde. „Sie sind aus Ostdeutschland zu uns gekommen und hatten in der DDR kaum Berührung mit der Kirche. Aber auch Muslime, die wohl nicht in eine Kirche gehen würden, möchten wir in der Alten Stadthalle begrüßen.“ „ProChrist“ ist ein ökumenisches Angebot für alle Glaubenden, Zweifelnden und Suchenden.

Bewegende Übertragung

Seit 1993 haben europaweit 9,6 Millionen Menschen die überkonfessionellen ProChrist-Veranstaltungen besucht. Dem Kuratorium gehören auch Ex-Fußballprofi Cacau, ZDF-Journalist Peter Hahne sowie die früheren Ministerpräsidenten Christine Lieberknecht und Günther Beckstein an. Bei der Premiere vor 25 Jahren sendete ProChrist eine Woche lang aus der Essener Grugahalle mit dem legendären US-Pastor Billy Graham. „Damals habe ich die Übertragung in einer Kirchengemeinde in Bonn gesehen. Das hat mich sehr bewegt“, erinnert sich Halbrügge.

Die Macher der Abende in der Alten Stadthalle sind die evangelisch-lutherische Gemeinde Oldendorf, die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Melle, die Kirchengemeinde Golgatha und die Freie evangelische Gemeinde Bruchmühlen. „Es können auch noch andere Meller Gemeinden ins Boot kommen“, ruft René Mühe, Pastor in Bruchmühlen, auf, „uns alle verbindet schließlich das Apostolische Glaubensbekenntnis“.