Entgegen dem Trend In diesen Meller Stadtteilen ist die Einwohnerzahl 2017 gesunken

Von Karsten Grosser

Der Ludwigsee in Melle. Foto: Google Earth/GeoBasis-DE/BKGDer Ludwigsee in Melle. Foto: Google Earth/GeoBasis-DE/BKG

Melle. Entgegen dem allgemeinen Trend in der Stadt Melle sind in zwei Stadtteilen die Einwohnerzahlen im Jahr 2017 gesunken.

Die Einwohnerzahl Melles ist im vergangenen Jahr gestiegen. Doch nicht alle Stadtteile liegen im Trend. Betrachtet man die Kategorie „Einwohner, die mit Hauptwohnung gemeldet sind“, sank in Buer die Bevölkerungszahl um 27 auf 4759 Personen zum Stichtag am 31. Dezember 2017. Im Jahr 2016 war die Einwohnerzahl in Buer noch um 53 gewachsen. Stetig bergab geht es indes für die Einwohnerzahl in Gesmold. Diese sank zum Stichtag um 53 auf 3137 Personen. Ende 2015 waren in Gesmold noch 3224 Menschen gemeldet.

Dauercamper am Ludwigsee

Gesmolds Ortsbürgermeister Michael Weßler kann einen Grund für den Rückgang der Einwohnerzahlen erklären. Sei es in Vergangenheit geduldet worden, dass Dauercamper auf dem Grönegau-Park Ludwigsee einen Hauptwohnsitz anmeldeten, werde das heute nicht mehr erlaubt. Damit hält sich die Stadt Kommune schlichtweg an geltende Gesetze. Das Dauerwohnen auf Campingplätzen sei in Deutschland „bauplanungsrechtlich nicht zulässig“, zitiert der NDR das niedersächsische Bauministerium. Doch unabhängig von den Campern: „Wir möchten natürlich auch wachsen“, sagte Weßler.

Größer Zuwachs in Melle-Mitte

Den größten Zuwachs erfuhr Melle-Mitte mit 134 Neuangemeldeten auf 18.669 Personen. Im Stadtteil Bruchmühlen erhöhte sich die Zahl der Einwohner im Berichtszeitraum um 25 auf 2.785 Personen, im Stadtteil Neuenkirchen um 60 auf 4.796 Personen, im Stadtteil Riemsloh um 33 auf 3.367Personen, im Stadtteil Oldendorf um 41 auf 4.631 und im Stadtteil Wellingholzhausen um 11 auf 4.765 Personen.

Weitere Informationen:

Einwohnerzahl der Stadt Melle im Jahr 2017 gestiegen

Aus diesen 100 Ländern stammen die Einwohner in Melle