Eicken gastiert beim Primus Handball: Albert Brack vor Comeback

Von Heike Dierks

Bei Eicken spielt der Nachwuchs in dieser Saison eine gewichtige Rolle. In dieser Szene aus dem Hinspiel gegen Dinklage setzt sich Kilian Lülf durch. Foto: ESVBei Eicken spielt der Nachwuchs in dieser Saison eine gewichtige Rolle. In dieser Szene aus dem Hinspiel gegen Dinklage setzt sich Kilian Lülf durch. Foto: ESV

Handball-Landesligist Eicken fühlt sich nach dem 36:30 in Nordhorn gut präpariert für das Duell mit Tabellenführer Dinklage am Freitag (20 Uhr).

Melle. Große Hoffnungen verknüpfen die Meller mit dem angekündigten Comeback von Albert Brack. „Natürlich ist Albert noch nicht wieder so fit wie vor seiner Verletzung. Er wird uns Freitag in Dinklage punktuell unterstützen. Vor allem ist sein Mitwirken für die Mitspieler wichtig. Wir glauben, dass wir Dinklage mit seiner Rückkehr ärgern können“, sagt ESV-Trainer Maik Rapczinski. Seit Oktober musste die Spielvereinigung auf ihren mit einem Knöchelbruch ausgefallenen Leistungsträger verzichten. Im Herbst grüßte die ESV noch von der Spitze, inzwischen hat man sich auf Rang sechs einsortiert. Die Bedeutung von Albert Brack für sein Team scheint also auch am Tabellenstand ablesbar zu sein.

Während der ESV-Coach vor dem Hinspiel Anfang Januar von einer Partie auf Augenhöhe mit 50:50-Siegchancen sprach, ist das Pendel wegen der Tabellenkonstellation nun in Richtung TVD ausgeschlagen. Der Druck liegt beim Spitzenreiter. „Die wollen aufsteigen und müssen eher gewinnen. Das wollen wir natürlich auch. Doch wenn wir verlieren, ist das für uns kein Beinbruch.“ Gerade aus dieser Rolle als leichter Außenseiter und aus dem knappen Hinspiel, das Eicken trotz Führung kurz vor Schluss mit 27:29 verlor, schöpfen die Gäste jetzt ihren Mut. „Wie Nordhorn ist Dinklage eigentlich auch ein gutes Pflaster für uns“, äußert Rapczinski.

In Nordhorn hatte die ESV voriges Wochenende gegen viel individuelle Klasse bekanntlich gewonnen. Auch weil es ihr gelang, nach längerer Zeit mal wieder konstant durchzuspielen. „Auf ein höheres Niveau des Gegners kann man sich ganz gut einstellen“, erklärt Rapczinski. Das lässt hoffen für Dinklage, wo sicherlich noch höhere Ansprüche an die Eickener gestellt werden. „Es spricht vieles dafür, dass die Partie für uns gut ausgehen kann“, so der Trainer. Ein wichtiges Argument dürfte dabei das Brack-Comeback sein.

HSG-Spiel verlegt

Die beiden Meller Landesklassenteams Eicken II und HSG Grönegau-Melle sind derweil dieses Wochenende spielfrei und fiebern dem Derby am 4. März entgegen. Die für vorigen Samstag angesetzte Partie der HSG bei Burg Gretesch ist wegen Personalnot des Gastgebers auf Wunsch der TSG kurzfristig verlegt worden. Die Begegnung wird am 10. April (20.15 Uhr) nachgeholt.