Jan Weiler liest im Forum Familiäre Interna über „Pubertiere“ in Melle

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Jan Weiler kommt nach Melle. Foto: ZukunftsmusikJan Weiler kommt nach Melle. Foto: Zukunftsmusik

Melle. „Maria, ihm schmeckt‘s nicht“ war ein großer Bucherfolg, doch richtig bekannt wurde Autor Jan Weiler erst dadurch, dass er familiäre Interna über seine beiden „Pubertiere“ ausplauderte. Am Donnerstag, 1. März, liest er im Forum Melle.

Es ist wieder da und wenn es erst einmal wach ist, hält es die Welt in Atem: Das Pubertier. Inzwischen unterhält es seine Umwelt gleich in zweifacher Ausfertigung: Während Carla den Führerschein macht und mit ihrem Vater über die Preise von WG-Zimmern debattiert, hat sich Nick zum Parade-Exemplar entwickelt. Das männliche Pubertier besticht durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Begeisterungsfähigkeit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik. Er wächst wie entfesselt und trägt T-Shirts und Frisuren, die dem Betrachter dringend etwas sagen wollen – nur was?

Urlaub, Schule, schlechte Vorbilder und gute Einflüsse

Natürlich spielt in diesem dritten Teil der Pubertier-Saga die Liebe eine immer größer werdende Rolle. Neben Hautunreinheiten. Im Pubertierlabor werden über einen möglichen Zusammenhang beider Phänomene Mutmaßungen angestellt sowie über all die anderen großen und kleinen Hervorbringungen der Pubertät. Es geht zudem um Urlaub, Schule, schlechte Vorbilder und gute Einflüsse. Und um die Frage, wann diese verfluchte Pubertät eigentlich aufhört.

Der Erzähler schaut manchmal in den Spiegel und denkt: Eigentlich nie.

Jan Weiler wurde 1967 in Düsseldorf geboren. Er arbeitete zunächst als Texter in der Werbung und besuchte dann die Deutsche Journalistenschule in München. Anschließend arbeitete er von 1994 bis 2005 als Redakteur, Autor und schließlich Chefredakteur beim Magazin der „Süddeutschen Zeitung“.

2003 entstand aus einer Kurzgeschichte im SZ-Magazin sein erster Roman „Maria, ihm schmeckt’s nicht.“ Das Buch gilt als das erfolgreichste deutsche Romandebüt der vergangenen 20 Jahre, die Verfilmung lief 2009 erfolgreich in den Kinos. 2005 folgte die Fortsetzung „Antonio im Wunderland.“

Seine Bücher gibt es komischerweise nicht auf italienisch, wohl aber auf koreanisch.


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