Bürgerpreis für Bernd Nintemann Ein Fest für Ehrenamtliche in Melle-Buer


Buer. Anstatt Neujahrsempfang hat sich der Bueraner Ortsrat eine jährliche Festveranstaltung für die Ehrenamtlichen ausgedacht. In diesem Jahr erhielten der „Kinder- und Jugendchor Buer“ sowie der langjährige Chorleiter Bernd Nintemann den Bürgerpreis.

Die Ehrung wurde vollzogen im Rahmen einer gelungenen Festveranstaltung mit rund 150 Gästen aus dem Bueraner Vereinsleben, der Kultur, der Kirchen und der Kommunalpolitik.

Ortsbürgermeister Finke-Gröne begrüßte Vertreter von über 40 Vereinen und Organisationen. Sein Dank galt auch der Ev.-luth. Kirchengemeinde Buer als Hausherrn des Gemeindehauses mit seinen großzügigen Räumlichkeiten. Ziele des Abends seien die Würdigung der Preisträger sowie einfach auch eine Begegnung der Bürger zu ermöglichen. Immer nach mehr Gemeinsamkeit suchen sei eine ständige Herausforderung, so der Ortsbürgermeister.

Motivation zum Mitmachen

Mit Blick auf die Preisträger dankte er für die nachhaltige 50-jährige Vereinsarbeit, mit der hunderte von Kindern und Jugendlichen Zugang zu Musik und Gesang gefunden hätten. Verbunden sei damit auch gemeinschaftliches Erleben, dass der Jugend stets die Motivation zum Mitmachen vermittelt habe. Und für die Animation und Lehre zeichne seit vielen Jahren Bernd Nintemann Verantwortung, der sichtbar die Zuneigung der nahezu 30 anwesenden Chorteilnehmer genießen durfte.

Bürgermeister Reinhard Scholz hieß die Gesellschaft mit launigen Grussworten willkommen und pries den besonderen Wert der Ehrenamtlichkeit für ein Gemeinwesen.

Ungezwungen und fröhlich startete der Kinderchor das Programm mit dem Lied „Diese ganze Erde ist ein dicker runder Ball“. Es folgten weitere Gesänge unter Chorleiter Bernd Nintemann mit aktuellen Themenbezügen und Melodien, die „ins Blut gingen“. Die Kinder erhielten zum Dank bunte Überraschungseier, die Vereinsvorsitzende Henny Aring stellvertretend für den Verein und Bernd Nintemann für seine Verdienste die Bürgerpreisurkunden durch den Ortsbürgermeister.

Ausgefeilte Lobpreisungen

Weitere rhetorische Höhepunkte präsentierten die Laudatoren Angelika Grobe und Walter Haselhorst mit ihren ausgefeilten Lobpreisungen. Es sei eben gelungen, die tief in jedem Kind wurzelnden musikalischen Gaben zur Mitmachlust im Chor zu entfachen, so der Tenor. Altchorleiter Haselhorst gab dann auch eine Kostprobe seiner früheren Animationspraxis, indem er Kinderchor und Publikum in Hochstimmung zu gemeinsamen Gesang dirigierte. Dazu kamen als Überraschungsgäste und zur Freude des Publikums viele altgediente und verdiente Vorstandsmitglieder auf die Bühne, die auch personell die 50-jährige Vereinsgeschichte sichtbar dokumentierten.

Der offizielle Teil klang aus mit Dankesworten von Arend Hozgräfe als stellvertretender Ortsbürgermeister an die beiden Laudatoren und Jubilare. Dem Chor prophezeite er nach dieser Vorstellung eine erfolgreiche Zukunft. Den Getränkeservice hatte passend zum Kinder- und Jugendchor die Evangelische Jugend organisiert. Jubilare und Gäste ließen den Abend dann im anschließenden Beisammensein ausklingen.