Pizza gleich per Handy zahlen Wachsende Digitalisierung bei Sparkasse und Volksbank Melle

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Einfach Freunden Geld sofort per Handy senden, wie hier beispielsweise den Anteil der Pizza. Die gleichartigen System von Sparakssen und Volksbanken machen es möglich. Quelle: Deutscher SparkassenverlagEinfach Freunden Geld sofort per Handy senden, wie hier beispielsweise den Anteil der Pizza. Die gleichartigen System von Sparakssen und Volksbanken machen es möglich. Quelle: Deutscher Sparkassenverlag

Melle. Die Digitalisierung bei der Sparkasse und der Volksbank in Melle schreitet voran. Bereits realisiert sind Bezahlungsmöglichkeiten von Kleinbeträgen per Handy von Kunden beider Institute auch untereinander. Demnächst soll es zudem Kundenberatung per Video geben.

Das Handybezahlsystem für Beträge bis maximal 30 Euro heißt bei den Sparkassen „Kwitt“, bei den Volks- und Raiffeisenbanken „Geld senden, Geld empfangen“. Aber nur die Namen unterscheiden sich, das System ist dasselbe und seit kurzem können Kunden beider Banken sogar unabhängig vom Institut Zahlungen untereinander per Handy vornehmen.

„Dieses Bezahlen von Smartphone zu Smartphone bedeutet einen weiteren Schritt der Digitalisierung, ist auf kleinere Beträge abgestellt und richtet sich überwiegend an jüngere Leute“, erklärte Volksbank-Vorstand Thomas Ruff.

„Simpel zu bedienen“

Sparkassen-Marketingchef Klaus Wienke bescheinigte „Kwitt“ eine relativ simple Bedienung bei gleichzeitiger Sicherheit. So könnten kleinere Rechnung untereinander schnell und bequem beglichen werden, sofern sich die Teilnehmer ähnlich einer Whats-App-Gruppe zuvor für das System angemeldet haben. Das System habe sich bewährt, unterstrich Wienke die Dynamik in vielen Bereichen der Digitalisierung. „Wir beschäftigen uns dabei mit vielen neuen Möglichkeiten und deren verschiedenen technischen und inhaltlichen Varianten“, erklärte er weiter. Da müsse vorher vieles geklärt und festgezurrt werden.

Dazu gehöre auch der Videochat, über den der Kunde mit seiner Sparkasse Kontakt aufnehmen kann.

Mit der Videoberatung, bei der sich zunächst Privatkunden in ihrer eigenen Wohnung beraten lassen können, will die Sparkasse Paderborn-Detmold „in den nächsten Monaten“ an den Start gehen. „Auch wir beschäftigen uns mit diesem Thema und prüfen, inwieweit es auch in Melle eingesetzt werden kann“, sagte Wienke dazu.

„In der Vorprüfung“

Auch die Volksbank befindet sich nach Angaben von Ruff beim Thema Videoberatung „in der Vorprüfung“. „Aber Marktstudien belegen, dass es nur von zwei Prozent der Befragten genutzt wird und die Technik noch nicht ausgereift und stabil ist“, erklärte er. Daher rechnet er in der Zeitschiene 2018/2019 mit einer Umsetzung bei der Volksbank.


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