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19.02.2018, 19:32 Uhr GYMNASIASTEN BEI „JUGEND FORSCHT“

Warum eine Olympiasiegerin für Meller Schüler ein Vorbild ist

Kommentar von Karsten Grosser

Laura Dahlmeier aus Deutschland zeigt ihre zweite Goldmedaille. Foto: dpaLaura Dahlmeier aus Deutschland zeigt ihre zweite Goldmedaille. Foto: dpa

Melle. Vom Gymnasium Melle fahren 22 Schüler zum Regionalwettbewerb „Jugend forscht“. Die Teilnahme sollte sie weiter anspornen, meint unser Kommentator und zieht einen Vergleich zu einer mit Gold dekorierten Olympionikin.

Ausdauer und Fleiß – das sind zwei Eigenschaften, die Sportler und Wissenschaftler gleichermaßen benötigen. Während der sportliche Biss oft von Schülern gefordert wird, bereichern Forschungsprojekte eher selten ihren Alltag. Umso schöner, dass vom Gymnasium Melle in diesem Jahr acht Gruppen bei „Jugend forscht“ teilnehmen. Der Regionalwettbewerb ist der erste Höhepunkt nach monatelanger Arbeit im Stillen. Und nun?

Unabhängig vom Erfolg gilt für die Gymnasiasten das olympische Motto: Dabeisein ist (zunächst) alles. Warum? Weil Nachwuchswissenschaftler von Sportlern lernen können. Bestes Beispiel dafür ist die Biathletin Laura Dahlmeier. Ihr erstes Olympia-Rennen im Jahr 2014 in Sotschi beendete sie auf Rang 46, in Pyeongchang wurde sie Doppel-Olympiasiegerin. Zielstrebigkeit hat sich ausgezahlt. Nun müssen die Meller Schüler –um ein passendes Bild zu wählen – ja nicht gleich den Nobelpreis anstreben. Aber die Erfahrungen, die sie beim Hineinschnuppern in das wissenschaftliche Arbeiten gemacht haben, werden ihre weitere Ausbildung zumindest befruchten.


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