Artur Brack glänzt beim 36:30-Sieg Melle: SV Eicken trotzt Bundesligaspielern in Nordhorn

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Eickens Leistungsträger Artur Brack setzt sich gegen die Nordhorner Abwehr durch. Archivfoto: Laura BeckmannEickens Leistungsträger Artur Brack setzt sich gegen die Nordhorner Abwehr durch. Archivfoto: Laura Beckmann

Melle. Beim 36:30 (18:13) Auswärtssieg des SV Eicken bei der 2. Mannschaft der HSG Nordhorn boten die Gastgeber gleich vier Spieler aus dem Kader ihres 2. Liga-Teams auf.

Doch der homogen auftretende ESV spielte konstant die 60. Minuten herunter und ließ sich nicht durch die individuelle Qualität der Grafschafter beeindrucken.

Vor Spielbeginn wurde zunächst die Aufstellung der Gastgeber inspiziert. Wie erwartet standen alle spielberechtigen Spieler aus der 2. Liga auf dem Spielberichtsbogen. Bekanntester Spieler war Jannick Fraatz, der Sohn des ehemaligen Nationalspieler Jochen Fraatz.

Munterer Schlagabtausch

Im ersten Abschnitt entwickelte sich zunächst ein munterer Schlagabtausch. Bis zum 8:8 wechselte die Führung hin und her. Besonders Christian Wetzstein wurde am Kreis oft gesucht und setzte sich in der Manier von Albert Brack regelmäßig durch.

In Regie von Artur Brack setzten sich die Gäste dann Mitte der 1. Halbzeit erstmalig über 11:8 auf 15:10 ab. Anteil an der Führung hatte Keeper Andreas Fischer, der sich nach Startschwierigkeiten erheblich steigerte. Der Vorsprung hielt, und mit 18:13 ging die Spielvereinigung verdient in die Pause.

Eicken wusste, dass in der 2. Hälfte die Zweikämpfe gegen die Spieler Levin Zare und Jannick Fraatz entschieden werden. Doch der Zusammenhalt in der Deckung konnte viele der Nordhorner Aktionen unterbinden.

Das Tempo im Spiel nach vorne wurde hochgehalten, und der ESV schaffte es sogar, sich weiter abzusetzen. Schnell ging es bis zum 22:15, das Spiel nahm nun einen rasanten Verlauf. Die HSG suchte jetzt ihr Heil in einer offensiven Deckung.

Starker Endspurt

Zwar unterlief den ESV-Spielern der ein oder andere Fehler, doch behielt man die Nerven. Besonders Kilian Lülf kämpfte sich durch die Deckung und holte einige Siebenmeter heraus.

Der Vorsprung blieb bei 4 bis 5 Toren und erst in der 53. Minute kam Nordhorn beim 32:29 noch einmal heran. Artur Brack & Co. waren diesen Tag aber klar fokussiert und brachten mit drei Treffern in Folge die Spielvereinigung endgültig auf die Siegstraße.

Eicken: Nico Grötschel, Andreas Fischer, Jonas Kirchhoff, Nils Sundermann (2), Jonas Visse (2), Patrick Ernst, Michael Brack (9), Christian Wetzstein (6), Kilian Lülf (2), Mario Hagemann (4), Artur Brack (11/5).


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