Sichtung in Bruchmühlen Die Störche sind wieder im Grönegau

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Die Störche sind zurück im Grönegau. Ein Weißstorch wurde jetzt in Bruchmühlen gesichtet. Diese Aufnahme entstand in Mecklenburg-Vorpommern.Foto: Bernd Wüstneck/dpaDie Störche sind zurück im Grönegau. Ein Weißstorch wurde jetzt in Bruchmühlen gesichtet. Diese Aufnahme entstand in Mecklenburg-Vorpommern.Foto: Bernd Wüstneck/dpa

Melle. Die Störche sind zurück im Grönegau: Ein Leser berichtet von einer Sichtung im Bereich Hannoversche Straße/Schwarzer Weg in Bruchmühlen. Dort habe er einen Weißstorch gesehen, teilte der Anrufer Anfang der Woche mit.

„Es könnte sich um einen frühen Brutstorch handeln“, erklärt Volker Tiemeyer auf Nachfrage unserer Redaktion. Der Vorsitzende der Stiftung für Ornithologie und Naturschutz (SON) hält es aber auch für möglich, dass dieser Storch hier im Grönegau überwintert hat. Denn in Zeiten milderer Winter sei es durchaus üblich, dass die Störche nicht gen Süden ziehen, sondern in heimischen Gefilden bleiben.

Als Beispiel nennt Volker Tiemeyer einen Storch, der nachweislich im Bereich Gesmold überwintert hat: „Tatsache ist, dass seit dem 14. November dokumentiert ist, dass dieser Storch den Winter in der Elseniederung verbracht hat. Er wurde permanent gesehen und ist von Anwohnern zugefüttert worden“, erklärt Volker Tiemeyer. Bereits im Winter 2016/17 hatte im Grönegau ein Storch den Winter verbracht.

„Wir freuen uns, dass Störche den Grönegau wieder zu ihrem Lebensraum gemacht haben“, erklärt Mediensprecher Jürgen Krämer auf Anfrage unserer Redaktion. Damit zahle sich auch das Engagement der Jägerschaft Melle, des Unterhaltungsverbandes Nr. 29 „Else“, eines Unternehmens aus Gesmold, des Energieversorgers RWE und des Umweltbüros der Stadt aus. Denn sie hätten bereits vor zwölf Jahren Pionierarbeit geleistet, indem sie in Bakum zwei Horste erstellten und ein Feuchtbiotop anlegten und damit eine wichtige Grundlage für die Wiederansiedlung von Störchen schufen, betont Krämer: „Seit nunmehr fünf Jahren ist der Grönegau Storchenland, und wir hoffen, dass dies auch in Zukunft so bleiben wird“, verdeutlichte Jürgen Krämer.


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