Baubeginn im Sommer 27 Sozialwohnungen entstehen in Melle

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Die Baulücke an der Breslauer Straße in Melle-Mitte wird schon bald geschlossen. Dort soll sozialer Wohnungsbau entstehen. Archivfoto: Michael HengeholdDie Baulücke an der Breslauer Straße in Melle-Mitte wird schon bald geschlossen. Dort soll sozialer Wohnungsbau entstehen. Archivfoto: Michael Hengehold

Melle. In das Verfahren um den Bau von Sozialwohnungen in Melle-Mitte kommt Bewegung: Mit einem Baubeginn der Freifläche im Bereich Herrenteich/ Breslauer Straße ist in diesem Sommer zu rechnen.

Diesen Termin nannte der Geschäftsführer der stadteigenen Gesellschaft Wohnungsbau Grönegau (WBG), Dirk Hensiek, in einem Gespräch mit unserer Redaktion.

Bereits im März soll der Bauantrag für den Bau von 27 sozial geförderten Wohnungen gestellt werden, berichtet Dirk Hensiek, nachdem der Vorbescheid des Landes inzwischen vorliegt.

Wie bereits berichtet, soll auf dem Areal der ehemaligen Tankstelle bezahlbarer Wohnraum entstehen. Geplant ist demnach ein dreigeschossiges Gebäude mit Wohnungen, die zwischen 50 (ein bis zwei Zimmer) und 90 Quadratmeter (vier Zimmer) groß sind: „Je nach Anzahl der Räume für Singles, Paare oder für Familien geeignet“, erklärt Dirk Hensiek. Alle Wohnungen verfügen über einen Balkon; zum Teil sind sie rollstuhlgerecht konzipiert. Die Investitionen belaufen sich dabei für die WBG auf rund vier Millionen Euro, untermauert Dirk Hensiek.

Gemeinschaftsräume

Das Konzept sieht unter anderem Gemeinschaftsräume vor, sogenannte Social Cubes (Sozialwürfel, wegen des quadratischen Zuschnitts), außerdem eine gemeinsame Dachterrasse für alle Mieter. Auf der Außenanlage soll zudem eine E-Station für mögliches Carsharing platziert werden.

Acht von den 27 Wohnungen sind für Personen mit einem Förderbedarf vorgesehen. Welcher Träger letztlich als Vermieter agiert, steht gegenwärtig noch nicht fest. In diesem Punkt führt die WBG gegenwärtig Gespräche mit verschiedenen Institutionen, betont Dirk Hensiek.

Im Herbst 2019 bezugsfertig

Den Planungsauftrag hat die WBG an das Büro Martens und Sternkopf vergeben. Dies ist auf deren Leistung in einem Wettbewerb zurückzuführen, den die Architektenkammer Niedersachsen/Bremen gemeinsam mit dem Verband der Wohnungswirtschaft und dem Sozialministerium ausgelobt hatte.

Unter dem Leitfaden, „bezahlbaren Wohnraum“ unter der Prämisse steigender Baukosten zügig und effektiv umzusetzen, hatte das Fachbüro einen Anerkennungspreis erhalten: „Dieser Wettbewerb ist von großer Bedeutung“, unterstreicht Dirk Hensiek.

Für die Realisierung wurde in der Folge in Melle ein Projektteam gebildet, und nun sind die Pläne so konkret, dass mit dem Bau in diesem Sommer begonnen werden soll. Im Herbst 2019 sind die neuen Wohnungen dann bezugsfertig.


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